So können Allergiker sich testen lassen

Hausmittelchen oder teure Ultraschall-Geräte? Nur eine ganz einfache Sache hilft wirklich gegen Wespen-Terror!

25. August 2020 - 9:57 Uhr

Dieses Jahr besonders aggressiv

Es ist das Thema des Spätsommers: Wespen! Denn man hat das Gefühl, dass es noch nie so viele gab und sie dieses Jahr besonders aggressiv sind. RTL-Moderator Bernd Fuchs wurde sogar live im TV von einer attackiert. RTL-Reporterin Caro Heinrich wurde mit fiesen Folgen gestochen - hat deshalb den großen Test gemacht. Folgende Gadgets und Hausmittel gegen Wespen haben wir verglichen: Einen Ventilator gegen Insekten (knapp 10 Euro)*, ein Anti-Wespen-Ultraschallgerät (etwa 45 Euro)*, brennendes Kaffeepulver, mit Nelken gespickte Zitronen und einen Regen-Trick mit einer simplen Sprühflasche*. Welches Mittel nun wirklich als einziges effektiv gegen Wespen hilft, das sehen Sie im Video - denn wir haben sie mit einem Imker ausprobiert.

Milder Winter und frühes Frühjahr gut fürs Wespenvolk

Wir bilden es uns tatsächlich nicht ein: Tatsächlich gibt es in diesem Jahr mehr Wespen, wegen des milden Winters und des frühen Frühjahrs. Die Wespen konnten sich einfach sehr gut entwickeln, was uns im Moment besonders auffällt. Aber in den letzten 20 Jahren sind dreiviertel der Insekten verschwunden. Die, die es noch gibt, sollen deshalb geschützt und nicht grundlos getötet werden.

Deswegen sind Wespenfallen gegen die lästigen Insekten nicht zu empfehlen. Das  kann unter Umständen richtig teuer werden. Bis zu 65.000 Euro kann ein solcher Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz kosten.

Ist Wespen töten strafbar?

Muss jetzt jeder Angst haben, richtig blechen zu müssen, wenn er versehentlich eine Wespe tötet? "Nein", sagt Thorsten Florin-Bisschopinck von der Naturschutzbehörde Köln. "Das Gesetz will verhindern, dass die Tiere sinnlos getötet werden. Wenn ich mich gefährdet sehe und ein Tier erschlage oder aus Versehen drauf trete, wird das nicht geahndet."

Wespen im Spätsommer führungslos

Aber warum gehen die Wespen im Moment an alles ran, was ihnen nicht niet- und nagelfest erscheint? "Im Moment marodieren die Insekten mehr so herum", sagt der Naturschutz-Experte, "weil sie führungslos sind." Die Königinnen haben ihren Job gemacht - und sind gestorben. Die Wespenvölker sind deswegen heimatlos, wissen nicht wohin mit sich und gehen uns deswegen auf die Nerven.

Allergietest beginnt mit Blutabnahme

Und nicht nur auf die Nerven. Bei Allergikern und Menschen, die noch nicht wissen, ob sie allergisch auf Wespengift reagieren, sorgen sie regelrecht für Angst und Schrecken. Aber wie kann man eigentlich herausfinden, ob man gegen das Insektengift allergisch ist? Es ist möglich, einen Insektengift-Allergietest zu machen. Aber bevor ein sogenannter Pricktest gemacht wird, muss der Testperson Blut entnommen werden. Warum das gemacht werden muss und im Zweifelsfall sogar Leben rettet, erklärt Ihnen Allergologe Thomas Schaefer im Video.

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