Das sollten Sie beachten

Mit dem Baby ins Schwimmbad: Badespaß für Groß und Klein

Badespaß für Groß und Klein: Der Besuch im Schwimmbad macht den Babys einen riesigen Spaß. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten.
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26. Oktober 2020 - 10:52 Uhr

Schwimmen gehen mit Baby: Ein Vergnügen für Eltern und Kind

Die meisten Babys fühlen sich im Wasser pudelwohl. Hier können sie unbeschwert planschen, ihren eigenen Körper kennenlernen und angenehm warmes Wasser genießen. Außerdem sind sie dabei stets sehr nahe bei Mama oder Papa. Da das Schwimmen mit Baby ein großes Vergnügen sowohl für den Säugling als auch für die Eltern darstellt, ist es sinnvoll, bereits in diesem Alter gelegentlich schwimmen zu gehen. Hier erfahren Sie, welche Vorteile dies bietet und was Sie dabei beachten sollten.

Mit dem Baby ins Schwimmbad – ab welchem Zeitpunkt ist das möglich?

Die meisten Kinderärzte vertreten die Meinung, dass ein Schwimmbadbesuch ab einem Alter von rund zwölf Wochen unbedenklich ist. Allerdings hängt das auch stets von der Entwicklung und der Gesundheit des Babys ab. Sehr wichtig ist es, dass das Baby den Kopf bereits selbstständig heben kann. Um den geeigneten Zeitpunkt festzulegen, ist es notwendig, den geplanten Schwimmbadbesuch zunächst bei Ihrem nächsten Arztbesuch anzusprechen. Dabei untersucht der Kinderarzt Ihr Baby und entscheidet, ob es schon weit genug ist, um im Wasser zu planschen.

Mit dem Baby im Schwimmbad: Die notwendige Ausrüstung

Eine geeignete Ausrüstung ist für den Schwimmbadbesuch unverzichtbar. An erster Stelle steht dabei eine Schwimmwindel. Dabei gibt es einfache Wegwerfwindeln oder Ausführungen für die mehrfache Benutzung. Wenn Sie das Schwimmbad häufig besuchen möchten, ist auch eine Badehose oder ein Badeanzug mit integrierter Windel sinnvoll.

Darüber hinaus sollten Sie ein weiches Handtuch für das Baby mitnehmen – am besten mit kuscheliger Kapuze. Das ist sinnvoll, da Säuglinge besonders schnell frieren. Darüber hinaus ist eine sanfte Creme empfehlenswert, um die empfindliche Babyhaut nach dem Kontakt mit Chlorwasser zu schützen.

Eine passende Badeanstalt auswählen

Wenn Sie Ihr Baby mit ins Schwimmbad nehmen möchten, sollten Sie darauf achten, eine geeignete Badeanstalt auszuwählen. Wichtig ist dabei die Wassertemperatur. Diese sollte bei mindestens 32 Grad liegen. Kaltes Wasser ist für Babys vollkommen ungeeignet. Auch der Chlorgehalt sollte so niedrig wie möglich sein.

Das Trichloramin, das durch eine chemische Verbindung zwischen Chlor und organischen Stoffen entsteht, kann Atemwegserkrankungen auslösen. Wenn der typische Chlorgeruch stark ist, sollte das Baby nicht ins Wasser. Ideal sind Becken, die speziell für das Babyschwimmen mit Wasser mit niedrigem Chlorgehalt gefüllt werden.

Risiken und Gefahren im Schwimmbad: Wichtige Vorbeugemaßnahmen

Um Unfälle zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass der Kopf des Kindes nicht untertaucht. Daher müssen die Eltern beim Ausflug ins Schwimmbad sehr wachsam sein. Außerdem sollten Sie auf Tauchübungen gänzlich verzichten. Gehen Sie nur dann mit dem Baby baden, wenn dies gesundheitlich unbedenklich ist. Selbst bei einer leichten Erkältung sollten Sie davon absehen. Wenn in Ihrer Familie häufig Allergien auftreten, kann der Schwimmbadbesuch ebenfalls zu Komplikationen führen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt Rücksprache mit dem Kinderarzt halten.

Mit dem Baby ins Schwimmbad: Regeln beachten

Jedes Schwimmbad hat seine eigenen Regeln. Diese sollten Sie unbedingt genau lesen, bevor Sie mit dem Baby baden gehen. Normalerweise ist die einzige Vorschrift, dass Kleinkinder zwingend eine Badewindel tragen müssen, wenn Sie sie mit ins Wasser nehmen. Doch kann es noch weitere Regeln geben, die Sie gegebenenfalls beachten müssen. Für die Gesundheit des Kindes ist es außerdem wichtig, dass der Ausflug ins Schwimmbad nicht zu lange dauert. Babys in den ersten Lebensmonaten sollten nicht länger als eine halbe Stunde im Wasser bleiben.

So profitiert Ihr Kind vom gemeinsamen Schwimmbadbesuch

Wenn Sie glauben, dass das Baby bereits nach den ersten Ausflügen lernt alleine zu schwimmen, werden Sie enttäuscht sein. Das ist erst ab einem Alter von etwa vier bis fünf Jahren möglich. Dennoch profitiert das Kind vom gemeinsamen Planschen. Es verbessert seine Körperkoordination deutlich. Außerdem gewöhnt es sich schon von klein auf an Wasser. Später fällt es ihm dann leichter, schwimmen zu lernen. Schließlich stellt der Schwimmbadbesuch ein besonderes Vergnügen dar und sorgt für viel Freude – sowohl beim Baby als auch bei den Eltern.