Im Schwimmbad oder am Strand

Schwimmwindeln sorgen für einen sorglosen Badespaß

Spaßiges Planschen ohne Malheur: Mit der Schwimmwindel geht auch im Wasser nichts daneben.
© iStockphoto, Sergei Grigorenko

27. Juli 2020 - 15:42 Uhr

Badewindeln: Für entspanntes Planschen

Ganz gleich, ob Sie mit Ihrem Baby im Schwimmbad oder am Strand baden wollen, Schwimmwindeln ermöglichen einen entspannten Aufenthalt am und im Wasser. So lässt sich verhindern, dass Ihr Sprössling ungewollt etwas im Wasser oder Sand hinterlässt. Erhältlich sind unterschiedliche Typen an Windeln zum Schwimmen mit dem Baby. 

Das zeichnet Schwimmwindeln aus und dafür sind sie da

In den meisten Schwimmbädern besteht die Pflicht, den Babys Schwimmwindeln anzuziehen. Dies hat hygienische Gründe, da keinerlei Exkremente ins Wasser gelangen sollen. Am Strand erfüllen diese Windeln den gleichen Zweck. Obgleich sie den regulären Windeln verhältnismäßig ähnlich sehen, gibt es einen großen Unterschied: Schwimmwindeln sind in erster Linie dafür da, Kot aufzuhalten. Aus diesem Grund haben sie einen sehr schwachen Saugkern, weshalb nur trockene Schwimmwindeln verlässlich Flüssigkeiten auffangen. Wäre dies anders, würde die Schwimmwindel sehr schwer werden. Für eine gute Bewegungsfreiheit des Kindes schließen die Badewindeln an den Beinchen nicht zu 100 Prozent ab. 

Arten von Schwimmwindeln

Grundsätzlich existieren zwei Arten von Schwimmwindeln: Einwegschwimmwindeln und waschbare Schwimmwindeln. Wie die Namen bereits verraten, handelt es sich bei den Einwegschwimmwindeln um wegwerfbare Modelle, die in Paketen verkauft werden. Im Unterschied zu regulären Windeln für jeden Tag schwellen sie im Wasser nicht an. Erhältlich sind sie in jeglichen Größen.

Die Schwimmwindeln zum Mehrfachgebrauch sind Badehosen mit Windeleinsatz. Ihr Material ist elastischer und weicher als bei normalen Badeanzügen. Sie sind problemlos waschbar und kommen daher immer wieder zum Einsatz. 

Einwegmodelle versus mehrfach verwendbare Schwimmwindeln: Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Einwegmodelle sind in der Anschaffung sehr günstig. Sie sind einfach in der Anwendung, da sie nach der Nutzung weggeschmissen werden können. Waschbare Schwimmwindeln erweisen sich als preiswertere Alternative, wenn Sie mit Ihrem Kind häufig baden gehen. Zwar ist der Anschaffungspreis höher als bei Einwegwindeln, aber bei einer regelmäßigen Nutzung sind sie letztlich günstiger.

Einige Eltern bevorzugen sie zudem aus ökologischen Motiven. Ein Nachteil ist jedoch, dass sie aufwendiger in der Handhabung sind. Immerhin können sie nicht einfach weggeworfen werden, sondern Sie müssen sie nach dem Badespaß reinigen. 

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Beim Kauf von Schwimmwindeln ist es wichtig, auf die Angaben zu Größe und Gewicht zu achten. Nur so stellen Sie sicher, dass sie ebenso gut sitzen wie die regulären Windeln. Der Beinabschluss darf weder zu eng noch zu weit sein, da ansonsten die Schutzwirkung beeinträchtigt wird oder Ihr Kind sich kaum bewegen kann. Außerdem sollten sie einfach an- und auszuziehen sein, um die Freude am Badetag nicht zu trüben. Kaufen Sie eine wiederverwendbare Windel, ist eine Anprobe ratsam. 

Besonderheiten der Schwimmwindeln

Haben Sie bereits Schwimmwindeln und möchten neue kaufen, beachten Sie, dass je nach Marke der Sitz und die Handhabung anders sein können. Blind zu einem neuen Fabrikat zu greifen, ist daher nicht empfehlenswert.

Des Weiteren ist es wichtig, dass Sie die Schwimmwindel ausspülen oder wechseln, wenn Sie mit Ihrem Baby mehrere Stunden am Wasser verbleiben. Ansonsten können sich schmerzhafte Hautreizungen bei Ihrem Sprössling entwickeln. Hinsichtlich der optischen Gestaltung steht Ihnen eine breite Vielfalt an Modellen zur Verfügung. Nach Ihrem individuellen Geschmack wählen Sie Ihr Wunschmodell.