Was tun bei pickliger Babyhaut?

Milien beim Baby: Wie Sie die harmlosen Pickel erkennen und behandeln können

Harmlose Pickel: Milien beim Baby sehen zwar unschön aus, fügen der Babyhaut allerdings bei richtiger Behandlung keinen Schaden zu.
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19. März 2020 - 12:46 Uhr

Milien beim Baby

Pickelige Haut beim Baby ist nichts Ungewöhnliches. Die so genannten Milien sind grießkornartige Pickel, die sich in den ersten Wochen des Säuglingsalters entwickeln können. Wie Sie diese Pickel beim Baby erkennen können, was Milien genau sind und wie sie entstehen, können Sie auf RTL.de erfahren. Auch wenn die Pickel im Gesicht des Babys nicht sehr schön aussehen, so können Sie doch beruhigt sein: Die Milien sind völlig harmlos und kommen bei den meisten Säuglingen vor. 

Die Ursache von Hautgrieß beim Baby

Milien sind nichts, was Sie als Mutter beunruhigen müsste: Verursacht werden die ungefährlichen Pickel beim Baby durch Hormone, die sich nach der Geburt im Körper Ihres Kindes befinden. Diese Hormone nehmen Einfluss auf den Körper, und sorgen dafür, dass in den Talgdrüsen des Babys eine Überreaktion ausgelöst wird. Durch dieses "Überreagieren" der Talgdrüsen entstehen die Milien, die wie Pickelchen aussehen. Sollten Sie dennoch beunruhigt sein, ob es sich bei den Pickeln im Gesicht Ihres Babys tatsächlich um Milien handelt, können Sie Ihre Hebamme um Rat fragen oder diese beim Kinderarzt untersuchen lassen.

Woran Sie Milien erkennen können

Beim ersten Kind fällt es oft schwer, Milien von anderen Hautveränderungen beim Baby unterscheiden zu können. Deswegen ist bei Unklarheiten auf jeden Fall der Kinderarzt hinzuziehen. Die pickelige Haut beim Baby besteht bei Milien aus weißen, etwa Stecknadel großen Pünktchen, die sich nach dem ersten Auftreten oft schnell vermehren. Meist ist dieser Hautgrieß beim Baby im Gesicht zu finden und kann in manchen Fällen nicht nur das ganze Gesicht, sondern auch den Körper bedecken. Sollte die Hautveränderung rötlich werden, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Behandlung meist nicht erforderlich

Auch wenn die Haut des Babys durch die Milien nicht besonders schön erscheint, haben sie auf das spätere Hautbild keinen Einfluss. In den meisten Fällen verschwinden die kleinen Pickelchen nach wenigen Tagen oder Wochen auch ohne eine Behandlung spurlos. Nur bei einem über Monate wiederkehrendem Auftreten der Grießkörner sollte eine Behandlung mit dem Kinderarzt besprochen werden. 


Von einer eigenständigen Behandlung der Kinderhaut durch Cremes sollten Sie hingegen in den ersten Monaten absehen: Die Babyhaut ist schnell reizbar und kann durch eine übermäßige Behandlung ihre natürliche Schutzschicht verlieren. Um eine Infektion der Haut zu verhindern, sollten die Pickelchen zudem weder ausgedrückt noch aufgekratzt werden.