Alexander Mustea von der Uniklinik Bonn im Gespräch mit RTL

Alexander Mustea: Es fehlt an Erste Hilfe-Medikamenten, Schmerzmitteln und Antibiotika

Gynäkologe schickt sieben Euro-Paletten mit Medikamenten RTL Ukraine Talk
03:48 min
RTL Ukraine Talk
Gynäkologe schickt sieben Euro-Paletten mit Medikamenten

von Vivian Bahlmann und Lena Andro

Noch immer werden dringend Hilfslieferungen in der Ukraine benötigt. Vor allem Medikamente werden zunehmend knapper und gleichzeitig öfter benötigt. Der Gynäkologe Alexander Mustea schickte bereits sieben Euro-Paletten nach Lwiw und Kyiv.

Was er über die Lage vor Ort in den Krankenhäusern und über die medizinische Versorgung erzählt, erfahren Sie im RTL Ukraine-Talk mit Reporterin Vivian Bahlmann.

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Gynäkologe schickt Hilfslieferung

Der Mediziner Alexander Mustea hat sieben Euro-Paletten mit Medikamenten in die Ukraine geschickt, um zu helfen. „Ich kenne die Situation da, ich habe da viele Bekannte, Freunde und ich komme selber aus Moldawien“, sagt er im Interview.

Er erzählt, dass er viele Anrufe mit der Bitte, etwas zu schicken, bekommen hat und sofort versucht hat, etwas zu tun. Zusammen mit einem Team, bestehend aus Freunden von ihm, der Universitätsklinik Bonn, Apotheken und vielen mehr hat er diese Hilfslieferung organisiert. „Das war eine große Unterstützung, auch von privaten Leuten.“

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Team plant dritte Lieferung mit Medikamenten

„Von mehreren Krankenhäusern haben wir eine Anfrage bekommen“, benötigte Medikamente, Erste Hilfe-Medikamente, Schmerzmittel, Antibiotika und sogar onkologische Medikamente für ein fünf-jähriges Mädchen zu schicken, zählt Alexander Mustea auf. Diese Güter hat das Team rund um ihn an konkrete Krankenhäuser in Lwiw und in Kyiv geschickt, mit denen das Team weiterhin in Kontakt steht. „Mittlerweile ist noch eine Lieferung geschickt worden“ und für diese Woche ist eine weitere Lieferung geplant, so Mustea.

Ohne diese Lieferungen kann man keine Erste Hilfe leisten und auch keine chronisch kranken Menschen versorgen, so der Mediziner. „Man muss improvisieren und man muss in Kontakt bleiben mit Kollegen aus der Ukraine.“

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