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Manuka-Honig im Allergie-Test: Hilft das Hausmittel wirklich bei Heuschnupfen?

Schnelle Linderung von akuten Beschwerden

Hilft Manuka-Honig bei Heuschnupfen?

Heuschnupfen: Welche Hausmittel helfen wirklich? Manuka-Honig, Luftfilter und Co. im Test

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Was hilft wirklich gegen Pollen?

Kaum steigen Ende Februar die Temperaturen, beginnt für viele Pollen-Allergiker die Leidenszeit. Tränende Augen, Juckreiz und Schnupfen sind nur einige der typischen Symptome . Doch ist es möglich, den lästigen Beschwerden mit der richtigen Vorbereitung vorzubeugen? Das möchte unsere Testerin Elisa wissen und nimmt vorbeugend homöopathische Tropfen, Manuka-Honig und Brennnesseltee ein. Allergikerin Sibel hingegen testet drei Produkte, die bei akuten Beschwerden sofortige Linderung versprechen. Wie gut die entsprechenden Hausmittel und Geräte wie Luftfilter tatsächlich wirken, sehen Sie im Video.

Heuschnupfen: Diese Hausmittel lindern die Beschwerden

Laut Robert Koch Institut zählt Heuschnupfen zu den häufigsten Allergien in Deutschland: Insgesamt etwa 13 Prozent der Frauen und circa elf Prozent der Männer leiden jedes Jahr im Frühling unter Symptomen wie Husten, juckenden Augen und einer verstopften Nase.

Lese-Tipp: Selbsttest: Habe ich eine Allergie?

Zum Glück gibt es viele Hausmittel, mit denen sich die Symptome lindern lassen. So kann beispielsweise ein Dampfbad aus einer Kochsalzlösung zum Inhalieren gegen eine verstopfte Nase helfen. Geben Sie dafür einfach zwei Teelöffel Kochsalz in ein Liter Leitungswasser und bringen Sie es in einem Topf zum Kochen. Lassen Sie die Lösung etwas abkühlen und inhalieren Sie sie für etwa zehn Minuten. Das befreit die Nase.

Gegen tränende und juckende Augen können Gurkenscheiben oder aber abgekühlte Kamillenteebeutel helfen, die Sie für 10-15 Minuten auf die Augen legen.

Weitere Hausmittel, die Heuschnupfen-Symptome lindern können, finden Sie hier!

Darum beugt Honig Heuschnupfen vor

Auch Honig gilt als Geheimtipp, um Allergien vorzubeugen und die Symptome zu mildern. Wenn Sie täglich einen Teelöffel Honig zu sich nehmen, gewöhnen sie Ihren Körper im besten Fall an die Pollen in der direkten Umgebung. Auf diese Weise wird das Immunsystem desensibilisiert und der Körper reagiert beim nächsten Pollenflug nicht so stark. Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie regionalen Honig verwenden und mit der Einnahme bereits im Winter beginnen.

Eine gesunde Alternative zu regionalem Honig ist Manuka-Honig . Der Honig stammt ursprünglich aus Neuseeland und wird aus dem Blütennektar der Südseemyrte gewonnen. Er wird in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten. Ausschlaggebend ist der Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Ein MGO von 250 bedeutet beispielsweise, dass der Honig mindestens 250 mg Methyglyoxal enthält. Je höher der Methylglyoxal-Gehalt, desto höher ist der Preis bzw. desto stärker ist die Wirkung. Der Manuka-Honig wird traditionell zur Desinfektion und Heilung von Wunden und Entzündungen eingesetzt. Und auch gegen Allergien zeigt er eine gute Wirkung.

Lese-Tipp: Superfood zum Sparpreis: Wie gut ist der Manuka-Honig von Aldi?

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Tipps, um die Pollenbelastung zu reduzieren

Darauf sollten Sie achten:

  • Verwenden Sie Pollenfilter fürs Auto
  • Wechseln Sie die Kleidung, sobald Sie nach Hause kommen. Hängen Sie die getragene Kleidung entweder nach draußen auf den Balkon oder waschen Sie sie.
  • Waschen Sie Ihre Haare und duschen Sie täglich, um die Pollen zu entfernen.