Allergie schon in voller Fahrt? Das können Sie jetzt tun

Pollen-Horror beginnt wieder! Diese Hausmittel können Heuschnupfen-Symptome lindern

Auch am Jahresanfang fliegen Pollen bereits - Heuschnupfen ist vorprogrammiert.
Auch am Jahresanfang fliegen Pollen bereits - Heuschnupfen ist vorprogrammiert.
© iStockphoto, RealPeopleGroup

23. Februar 2022 - 11:48 Uhr

Der Pollenflug in Deutschland beginnt immer früher und hält von Jahr zu Jahr länger an – das haben wir dem Klimawandel zu verdanken. Kein Wunder also, dass sich bei vielen Allergikern auch jetzt schon die Symptome der Pollenallergie bemerkbar machen. Niesen, Schnupfen, juckende Augen - eine lästige Angelegenheit. Vor allem, wenn man eine Mund-Nasen-Maske trägt. Viele greifen zu Medikamenten, um die allergischen Reaktionen in den Griff zu bekommen. Doch auch diese Hausmittel können schon viel bringen.

Birke, Gräser, Hasel und Co.: Wann ist die Pollenbelastung besonders hoch?

Grafik: Zu diesen Zeiten ist die Pollenbelastung besonders hoch.
Zu diesen Zeiten ist die Pollenbelastung besonders hoch.
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Apfelessig-Kur gegen Heuschnupfen

Apfelessig hat eine entzündungshemmende Wirkung und kann somit die Symptome einer Pollenallergie lindern. Machen sich Schnupfen und Co. nur dezent bemerkbar, reicht ein Glas mit zwei Esslöffeln Apfelessig pro Tag. Um den Geschmack erträglicher zu machen, einfach ein wenig Honig hinzugeben. Sind die Symptome stärker, kann man das Gemisch auch bis zu dreimal täglich trinken.

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Nasendusche: Altbewährtes Allergie-Mittel

Die gute alte Nasenspülung kann helfen, die Pollen von der Nasenschleimhaut zu spülen. Dafür eine Nasendusche mit lauwarmem Wasser und etwas Spezialsalz füllen - dieses gibt es abgepackt in Drogerien und Apotheken. Anschließend die Flüssigkeit abwechselnd in beide Nasenlöcher geben und so die Nase spülen, bis das Wasser aufgebraucht ist. Bei akuten Beschwerden die Nasenspülung immer abends anwenden. Aber Vorsicht: Eine zu häufige Anwendung kann die Nasenschleimhäute angreifen.

Duschen und gesunde Ernährung

Hygiene ist auch bei Heuschnupfen das A und O. Wer von draußen in die Wohnung kommt, sollte unbedingt sofort die Kleidung wechseln, Hände waschen oder im besten Fall duschen. Das entfernt den Blütenstaub und verhindert, dass man ihn auf Teppich, Sofa oder sogar Bett verteilt und über Nacht einatmet.

Darüber hinaus kann auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung dazu beitragen, die Symptome einer Pollenallergie zu lindern. Allergiker sollten aufgrund der enthaltenen Histaminevor allem konservierte Lebensmittel, geräucherten Fisch, Wurst, reifen Käse, Fertiggerichte, Schokolade, Nüsse und Sojaprodukte vermeiden. Auch einige Obstsorten wie Erdbeeren, Ananas, Birnen und Orangen sind kritisch.

Stattdessen lieber auf Ingwer setzen, der hemmt die Histaminausschüttung und lindert damit die Symptome. Darüber hinaus stärkt er das Immunsystem und kurbelt den Stoffwechsel an.

Video: Das sollten Sie bei einer Pollenallergie beachten

Feuchter Lappen und Sonnenblumenöl können helfen

Wer unter starkem Juckreiz in den Augen leidet, sollte ständiges Reiben in jedem Fall vermeiden. Stattdessen lieber einen Lappen mit kaltem Wasser anfeuchten und für mehrere Minuten auf die juckenden Stellen legen.

Ein Tipp: Wer unter Heuschnupfen leidet, aber dennoch die Arbeit im Garten verrichten muss, kann vorher die Nasenschleimhäute mit etwas Biosonnenblumenöl und einem Q-Tip anfeuchten. Das schützt vor den hartnäckigen Pollen. (spot on news/RTL)

Was Sie sonst noch im Kampf gegen den Heuschnupfen tun können, erfahren Sie hier.