Alle neuen EntwicklungenRiesen-Aquarium in Berlin geplatzt - LIVETICKER

Das Großaquarium im Sea Life nahe dem Berliner Dom ist geplatzt. Gegen 5.45 Uhr gab es einen lauten Knall. Teile der Fassade des Hotels, in dem sich das Aquarium befand, flogen auf die Straße. Rund um das Gebäude gibt es großflächige Absperrungen.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der LageFranziska Giffey: „Wir hatten riesiges Glück“ – VideoHotel-Gäste: „Wurden aus dem Schlaf gerissen“ – Video

Alle Entwicklungen zum Aquarium-Drama lesen Sie in unserem Live-Ticker

Jan Dafeld

Tierschützer trauern mit Mahnwache um 1500 tote Fische

Mehrere Aktivisten der Tierschutzpartei haben am Samstagnachmittag vor dem Hotel Radisson in der Berliner Innenstadt gegen die Aquarienhaltung von Fischen demonstriert. Auf Plakaten war unter anderem "2 Verletzte, 1500 Tote, nie wieder" oder "Fishes = friends, no decoration" zu lesen. Die Tierschutzorganisation PETA teilte zudem mit, eine Strafanzeige wegen strafbarer Tiertötung in Erwägung zu ziehen.
Jan Dafeld

Drei Kois im Zoo Berlin angekommen

Der Zoo Berlin hat mitgeteilt, dass mittlerweile erste überlebende Fische aus dem Aquadom den Zoo erreicht haben.  "Gestern Abend gegen 18 Uhr kamen bei uns im Aquarium drei Kois an, die derzeit in einem separaten Becken im rückwärtigen Bereich untergebracht sind", so der Zoo in einer Mitteilung. "Vermutlich kommen im Laufe des Tages noch einige Salzwasserfische an", hieß es weiter.
Sebastian

Höhenretter suchen in Zwischenräumen nach überlebenden Fischen

Die Berliner Feuerwehr hat nach eigenen Angaben noch einige Dutzend Fische im unteren Bereich des zerborstenen Großaquariums lebend gefunden. Spezialkräfte hätten diese geborgen, erklärte Feuerwehrsprecher James Klein. "Ich denke, an der Zahl waren das etwa drei Bottiche." Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sucht die Feuerwehr nach weiteren überlebenden Fischen, dabei kommt sogar die Höhenrettung zum Einsatz. Die Tiere seien "in Zwischenräumen untergekommen, in denen sich Wasser gesammelt hat", sagte ein Feuerwehrsprecher der Zeitung. 
Sebastian

Sea Life betont Eigenständigkeit von Aquadom und bietet Hilfe an 

Das Unternehmen Sea Life hat seine Hilfe bei der Bergung von Fischen aus dem zerborstenen Großaquarium in Berlin angeboten. Der Vorfall in dem Aquarium sei "einzigartig und beispiellos", hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Die Teams von Sea Life hätten den Teams vom Aquadom Unterstützung angeboten. "Unser Team arbeitet hart daran, alle verfügbaren Lebensräume vorzubereiten, um die schnellstmögliche Unterbringung von Aquadom-Tieren, die unsere Hilfe benötigen, zu unterstützen."
Zugleich betonte Sea Life, der Aquadom sei "eine eigenständige Attraktion und ist nicht im Besitz des Sea Life Berlin, auch Wartung und Instandhaltung liegen nicht beim Sea Life Berlin". Zwar sei der Besuch in dem Großaquarium in Eintrittskarten und Marketingaktivitäten enthalten gewesen, Besitzer sei aber die Firma Union Investment. "Wir vermarkten den Aquadom mit", erklärte eine Sea-Life-Sprecherin.