Rätsel um Tochter von Putin-Vertrautem

Hat sie Darja Dugina getötet? Russlands Geheimdienst zeigt Video von angeblicher Mörderin

Wer ist für den Tod von Darja Dugina verantwortlich? Russland beschuldigt Ukraine
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Russland beschuldigt Ukraine
Wer ist für den Tod von Darja Dugina verantwortlich?

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Die russische Kriegsbefürworterin Darja Dugina starb in der Nacht zu Sonntag bei einer Explosion ihres Autos in einer Moskauer Vorstadtsiedlung. Russland macht für den Tod die Ukraine verantwortlich. Jetzt hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB ein Video veröffentlicht, das die angebliche Mörderin von Dugina zeigen soll. Es gibt allerdings auch Vermutungen, dass es sich um einen Anschlag einer russischen Untergrund-Armee gehandelt haben könnte – alle bisherigen Erkenntnisse im Video.

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Russlands Clip soll beweisen: Ukrainerin tötete Dugina

Für Russland ist klar: Der Mordanschlag auf die Tochter des rechtsnationalistischen Ideologen Alexander Dugin sei von ukrainischen Geheimdiensten geplant worden. Mehrere aneinander geschnittene Aufnahmen in dem rund zwei Minuten langen Clip sollen zeigen, wie die Ukrainerin in Russland ankommt, das Haus ihres mutmaßlichen Opfers betritt und nach der Tat das Land wieder verlässt.

Dem FSB zufolge handelt es sich bei der Täterin um eine 1979 geborene Frau aus der Ukraine, die bereits Ende Juli mit ihrer elf oder zwölf Jahre alten Tochter nach Russland eingereist und direkt nach der Tat nach Estland ausgereist sei. Russische Oppositionelle bezweifelten die Darstellung des Geheimdienstes.

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HANDOUT - 22.08.2022, Russland, ---: Screenshot aus einem Video von Russlands Inlandsgeheimdienst FSB soll die angebliche Mörderin der Kriegsbefürworterin Darja Dugina im Haus ihres mutmaßlichen Opfers zeigen. Der FSB hat ein Video veröffentlicht, da
Russlands Geheimdienst zeigt Video von angeblicher Dugina-Mörderin.
cul, dpa, ---

Ukraine weist Vorwurf an Dugina-Mord zurück

Kiew hatte eine Beteiligung am Tod der 29 Jahre alten Dugina bereits am Wochenende zurückgewiesen. Am Montag bekräftigte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak: „Die russische Propaganda schafft eine fiktive Welt: Als Schuldige für das in die Luft gesprengte Auto der Propagandistin Dugina wurden eine Ukrainerin und ihr zwölfjähriges Kind ‘festgelegt’.“ Das ukrainische Nationalgarde-Regiment Asow wies Behauptungen zurück, wonach die vom FSB präsentierte Tatverdächtige in irgendeiner Beziehung zu der Einheit stehe. (jaw/dpa)

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