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Formel 1: Ralf Schumacher sieht "Generationswechsel bei Mercedes" - jedenfalls ein bisschen

Hamilton strauchelt, Russell überzeugt

Schumacher sieht "Generationswechsel bei Mercedes" - jedenfalls ein bisschen

Lewis Hamilton Weg in die Formel 1 "Es war eine einsame Reise"

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Ralf Schumacher sieht beim kriselnden Formel-1-Giganten Mercedes "ein bisschen auch einen Generationswechsel" heraufziehen. Platzhirsch Lewis Hamilton sei zwar „sicherlich noch ein Top-Fahrer in einem Top-Auto, aber er ist jetzt sicher auch in einem Teil seiner Karriere angekommen, in dem er nicht mehr so bereit ist, seinen Fahrstil zu ändern“, sagte Schumacher bei Sky.

Hamiltons junger Stallkollege George Russell Russell sei hier "aufgeschlossener, weil er weiß, was er hat und er versucht nicht, das Auto umzumodellieren. Er muss damit einfach am Limit sein und das kann er und ich glaube, dass Lewis damit seine Schwierigkeiten hat."

Schumacher: Mercedes-Blatt kann sich auch wieder ändern

Russell beendete bislang jeden Haupt-Grand-Prix der Saison in den Top 5, überzeugte zuletzt in Imola mit einem bemerkenswerten 4. Rang, während Rekordchampion Hamilton die Punkte verpasste und von Sieger Max Verstappen gar überrundet wurde .

Für Schumacher ist das Kräfteverhältnis bei den Silberpfeilen allerdings erst einmal nur eine Momentaufnahme, der Eindruck aus den ersten vier Rennen könne sich im Saisonverlauf wieder ändern.

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Laut Schumacher passieren in der Formel 1 "gerade eh viele spannende Dinge". "Es kann sogar noch einen Fahrerwechsel in diesem Jahr geben. Es gibt Gerüchte, dass die Personalie Latifi auf dem Prüfstand steht und eventuell Piastri schon in diesem Jahr seine Chance bei Williams bekommt ", blickte der Ex-Pilot auf die Lage beim Traditionsrennstall.

Der Abstand zwischen Alexander Albon und Nicholas Latifi sei bei Williams "sehr groß". Oscar Piastri, der in seiner Karriere bereits Formel-2- und Formel-3-Meister wurde, wäre bei einem Fahrerwechsel "eine perfekte Wahl", befand Schumacher. (mar/ sport.de )