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Formel 1: Gehalts-Check! So viel bekommen Lewis Hamilton, Max Verstappen und Co. für die Saison 2022

Überraschung unter den Top 3

Hamilton, Verstappen und Co.: So viel Gehalt kassieren die F1-Stars

Lewis Hamilton ist absoluter Kohle-König der Formel 1.
Lewis Hamilton ist absoluter Kohle-König der Formel 1.
Imago Sportfotodienst

Er ist und bleibt die Nummer eins – zumindest in der Gehalts-Tabelle: Lewis Hamilton hat im Kohle-Vergleich mit seinen Formel-1-Kollegen meilenweit die Nase vorn. Soviel steht fest. Aber wie viel genau die jeweiligen Teams an ihre Fahrer für die Saison 2022 überweisen, das will das Motorsportportal RacingNews365.com im Paddock der Königsklasse recherchiert haben. Sponsoren-Aufschlag oder Performance-Bonus mal außen vor gelassen. Eine Überraschung gibt es unter den Top 3 – weil sich ein ehemaliger Weltmeister seine Dienste königlich bezahlen lässt. Die Gehälter von Hamilton, Max Verstappen und Co. gibt es hier im Überblick.

Pilot (Team)Gehalt 2022 (in Millionen)
Lewis Hamilton (Mercedes)40 Mio Dollar (35 Mio Euro)
Max Verstappen (Red Bull)25 Mio Dollar (21,9 Mio Euro)
Fernando Alonso (Alpine)20 Mio Dollar (17,5 Mio Euro)
Sebastian Vettel (Aston Martin)15 Mio Dollar (13,1 Mio Euro)
Daniel Ricciardo (McLaren)15 Mio Dollar (13,1 Mio Euro)
Charles Leclerc (Ferrari)12 Mio Dollar (10,5 Mio Euro)
Carlos Sainz (Ferrari)10 Mio Dollar (8,8 Mio Euro)
Valtteri Bottas (Alfa Romeo)10 Mio Dollar (8,8 Mio Euro)
Lance Stroll (Aston Martin)10 Mio Dollar (8,8 Mio Euro)
Sergio Perez (Red Bull)8 Mio Dollar (7 Mio Euro)
George Russell (Mercedes)5 Mio Dollar (4,4 Mio Euro)
Lando Norris (McLaren)5 Mio Dollar (4,4 Mio Euro)
Esteban Ocon (Alpine)5 MIo Dollar (4,4 Mio Euro)
Pierre Gasly (AlphaTauri)5 Mio Dollar (4,4 Mio Euro)
Alexander Albon (Williams)2 Mio Dollar (1,8 Mio Euro)
Guanyu Zhou (Alfa Romeo)1 Mio Dollar (0,9 Mio Euro)
Mick Schumacher (Haas)1 Mio Dollar (0,9 Mio Euro)
Nikita Mazepin (Haas)1 Mio Dollar (0,9 Mio Euro)
Nicholas Latifi (Williams)1 Mio Dollar (0,9 Mio Euro)
Yuki Tsunoda (AlphaTauri)0,75 Mio Dollar (0,7 Mio Euro)

F1-Stars lassen sich Namen, Erfahrung und einstige Erfolge teuer bezahlen

Dass Rekord-Champion Hamilton und der Vorjahres-Weltmeister Max Verstappen auf Rang eins und zwei liegen – logisch. Die Besten werden am besten bezahlt. Dass sich jedoch Fernando Alonso mit seinem Gehalt beim Mittelfeld-Rennstall Alpine auf Platz drei schiebt, ist ein Ausrufezeichen. Name, Erfahrung und frühere Erfolge haben dann halt doch ihren Wert.

Deshalb liegt Sebastian Vettel mit seinen vier Titeln und seiner Popularität mit seinem Aston-Martin-Gehalt von rund 13 Millionen Euro wohl auch auf Platz vier. Er teilt sich den Rang aber mit seinem Ex-Teamkollegen, dessen besonderer Charme ganz offensichtlich sogar Erfolge in den Schatten stellt und sich auch bei Vertragsverhandlungen positiv auswirkt: Daniel Ricciardo soll genauso viel kassieren wie Vettel. Noch ohne eine lange Siegesliste oder gar Titelambitionen mischt der „Honeybadger“ im Kohle-Ranking also nach den Informationen des Motorsportportals oben mit.

Max Verstappens Gehalt liegt klar vor dem von Sergio Perez.
Verstappen (li.) kassiert rund 17 Millionen Dollar mehr Gehalt pro Jahr als Perez.
Imago Sportfotodienst

Verstappen-Kollege Perez: Sein Gehalt offenbar nur "mittelmäßig"

Anders als Verstappens 2021 so wichtiger „Wingman“ Sergio Perez: Auch wenn der Mexikaner seinen entscheidenden Teil zum Titelgewinn für die Bullen beigetragen hat, wird er angeblich bezahlt wie ein mittelklassiger Fahrer. Laut dem Bericht liegt Perez‘ Gehalt im Vergleich nur auf Rang zehn. Noch hinter den Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz, Vettel-Teamkollege Lance Stroll oder sogar Ex-Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas, der ab 2022 sein Gehalt von Alfa Romeo kassiert.

Gewinner 2022: George Russell. Für Hamiltons neuen Teamkollegen wird der Wechsel zu den Silberpfeilen sicher auch finanzielle Vorteile haben. Hingegen muss sich Alexander Albon bei seiner Rückkehr in die Königsklasse vermutlich mit etwas weniger Gehalt begnügen als noch zu Red-Bull-Zeiten.

Das Schlusslicht bildet überraschend kein Haas-Pilot (obwohl auch bei Mick Schumacher seine möglichen Zusatzeinnahmen als Ferrari-Ersatzpilot nicht mit einberechnet sind), sondern AlphaTauri-Fahrer Yuki Tsunoda. Der japanische Youngster soll weiter lernen und leistete sich vergangene Saison viele Fehler. Für eine Gehaltserhöhung fehlen da wohl schlichtweg noch die Argumente. (ana)