Tolle Ideen für lustige Fingerspielchen

Mit Fingerspielen das Baby aufmuntern - warum Babys die Handspiele lieben

Fingerspiele muntern das Baby nicht nur schnell wieder auf, sondern schulen auch Motorik und Sprachentwicklung der Kleinen.
Fingerspiele muntern das Baby nicht nur schnell wieder auf, sondern schulen auch Motorik und Sprachentwicklung der Kleinen.
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21. Oktober 2020 - 16:09 Uhr

Fingerspiele und Reime fördern Motorik und Sprachentwicklung zugleich

Schöne Handspiele für das Baby vertreiben die Langeweile. In Kombination mit Gedichten fördern sie die Feinmotorik, die Kreativität und die Entwicklung der Sprache. Haben Sie Spaß mit Ihrem Nachwuchs und wickeln Sie ihn einfach um Ihre Finger.

Kindgerechte Fingerspiele wecken die Aufmerksamkeit

Mit der Begleitung von kleinen Gedichten oder Liedern verwandeln sich die Spiele mit den Fingern in ein unterhaltsames Programm. Weinende Babys hören auf zu schreien und staunen über die Bewegungen Ihrer Hände. Der Sprachrhythmus und die darauf abgestimmten Abläufe fördern die Konzentration und motivieren zum Nachmachen.

Das Schöne ist: Für die Fingerspiele sind Utensilien vollkommen unnötig. So lässt sich auch unterwegs ein ungeduldiges Kind zähmen. Einfache Reime oder Melodien bringen Ruhe in eine schwierige Situation. Im Wartezimmer oder auf einer langen Autofahrt lässt sich das Kind erstaunlich schnell zum Lachen bringen.

Kinderreime und Handspiele für Babys

Bei Versen und den dazu passenden Handspielen erwacht die Neugier von kleinen Kindern. Die Babys freuen sich über die Zuwendung und versuchen manchmal sogar schon zu kommunizieren. Das gelingt bei den Fingerspielen zumindest durch Laute – und natürlich durch das Mitlachen. Die Reime geben den Babys die Chance, schon früh am Geschehen teilzuhaben. Entsprechend früh entwickeln sie ein gewisses Sprachgefühl. Gleichzeitig fordern die Fingerbewegungen zum Nachahmen auf. Anfangs sieht das noch ungeschickt aus, doch später verbessert sich die Motorik und auch die Artikulation entwickelt sich.

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Beliebte Fingerspiele für Babys

Einige Handspiele sind schon seit langer Zeit beliebt. Zu den Klassikern gehört das Spiel "Das ist der Daumen", bei dem Sie vom Daumen bis zum kleinen Finger immer einen weiteren Vers aufsagen und dabei die jeweiligen Finger greifen.

Weitere bekannte Kinderverse passend zu Handspielen sind

  • zehn kleine Zappelmänner,
  • alle meine Fingerlein sollen jetzt mal Tiere sein,
  • ein Männlein geht die Treppe rauf.

Teilweise bewegen Sie beim Aufsagen der Texte nur die Hände, bei anderen Spielen wandern die Finger den Arm hinauf und kitzeln das Baby: Das fröhliche Lachen ist vorprogrammiert.

Tolle Ideen für Fingerspiele

In Kinderbüchern finden Sie einige Inspirationen für Fingerspiele, die Sie selbst fortführen können. Mit einer Melodie wird ein Lied daraus. Teilweise sind diese Spiel-Lieder und Reime als Hörspiel erhältlich. So können die Eltern und Kinder gemeinsam die Texte anhören und dazu die Fingerbewegungen machen. Beim Anhören einer solchen CD können sich die Kleinkinder auch ohne ihre Eltern amüsieren.

Meistens macht es jedoch mehr Spaß, wenn sie nicht alleine sind. Anregungen für solche Reime, Lieder und Spiele finden Sie nicht nur in Büchern und Heften, sondern auch auf vielen Internetseiten.

Fingerspiele für kleine und größere Kinder

Kleine Babys hören vor allem die Stimme und nehmen die Fingerbewegungen nur nebenbei wahr. Ab drei oder vier Monaten möchten die Kleinen dann selbst mitmachen. Hierfür eignen sich besonders die einfachen Handspiele. Ab einem Jahr zeigen die Kleinkinder mehr Vorstellungsvermögen und auch eine bessere Motorik. Mit zwei, drei und vier Jahren machen sie die Spiele immer besser nach und können sich sogar alleine auf diese Weise unterhalten. Besonders niedlich ist es, wenn kleine Kinder zusammen die Verse aufsagen und dabei ihre Händchen bewegen.

Warum Babys Fingerspiele lieben

Babys und Kleinkinder genießen es, dem Rhythmus von Versen zu lauschen. Begleitet von einer Melodie erhöht sich ihre Aufmerksamkeit noch einmal. Die Kleinen fühlen sich motiviert, auf spielerische Weise mitzumachen. Darum sind solche Fingerspiele oft hilfreicher als nur ein einfaches, gutes Zureden.

Tränen trocknen meist schnell, wenn Ihr Nachwuchs spürt, dass Sie auf ihn eingehen. Das funktioniert beim Schlafengehen und auch beim Wickeln. Mit Berührungsspielen stellen Sie eine große Nähe her. Zudem fördern die Reime die Entwicklung der Artikulation. Im Fokus steht jedoch die Unterstützung der kindlichen Motorik.