Sie wollte ihren Sohn zur Schule bringen

Ausraster auf Klima-Demo: Mama schiebt Aktivisten mit SUV weg

21. Oktober 2021 - 10:27 Uhr

Frau will Klimaaktivisten von der Straße drängen

Weil Klimaaktivisten ihr den Weg versperren, sieht eine Mutter im englischen Thurrock rot: Sie setzt mit ihrem Auto Stück für Stück vor und versucht, die sitzenden Aktivisten von der Straße zu drängen. Die Frau ist sauer, weil sie ihren elfjährigen Sohn nicht pünktlich zur Schule zu bringen kann.

Großbritannien: Umweltschützer fordern Wärmeisolierung von Sozialwohnungen

Ein Video von dem Vorfall entstand laut "Daily Mail" am 13. Oktober auf einer Demonstration von "Insulate Britain". Die Umweltschützer fordern von der britischen Regierung eine Wärmeisolierung von Sozialwohnungen. Sie sind jedoch in die Kritik geraten, weil einer ihrer führenden Köpfe selbst in einem nicht richtig isolierten Haus leben soll.

Thurrock: Frau schiebt Auto immer weiter zu Demonstrantinnen vor

England Klima-Demo Mama schiebt Aktivisten mit Auto weg
Zunächst droht die wütende Autofahrerin den Demonstrantinnen nur.
© Twitter/insulateLove

Auf dem von "Insulate Britain" verbreiteten Clip ist zu sehen, wie die Frau ihr Auto dicht zu auf der Straße sitzenden Demonstrantinnen vorsetzt. Sie steigt aus und beschimpft die zwei Frauen: "Aus dem Weg, ich mach' keine Witze!" Dann steigt sie wieder in ihren schwarzen Range Rover und setzt weiter vor, sodass die Aktivistinnen mit der Stoßstange ein Stück zur Seite gedrängt werden. Eine der Frauen schreit: "Au, au".

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England Klima-Demo Mama schiebt Aktivisten mit Auto weg
Auch nachdem sie die Frauen fast umgefahren hat, ist die Mutter eines elfjährigen Sohnes nicht zu beruhigen.
© Twitter/insulateLove

Im Hintergrund sind Menschen zu hören, die die Frau ermutigen, weiterzufahren. Ein anderer Demonstrant in einer orangefarbenen Weste versucht mit Gesten, die Frau davon abzuhalten, noch weiter vorzuzusetzen. Erneut steigt die Mutter aus und flucht Richtung Demonstrantinnen: "Mein Sohn muss zur Schule. Es ist mir egal, was euer verdammtes Problem ist."

Es war bereits das 13. Mal innerhalb von vier Wochen, dass die Gruppe den Verkehr lahmlegte. Vorangegangen waren Aktionen etwa auf Autobahnen, an Häfen und in Tunneln. (bst)