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Eltern benennen Säugling nach dem Rettungsflugzeug - Familie aus Afghanistan evakuiert

Familie aus Afghanistan evakuiert

Eltern benennen Säugling nach dem Rettungsflugzeug

Dramatische Geburt! Baby kommt im Rettungsflugzeug zur Welt Nach Flucht aus Afghanistan
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Nach Flucht aus Afghanistan
Dramatische Geburt! Baby kommt im Rettungsflugzeug zur Welt

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Mädchen kam auf deutschen US-Stützpunkt Ramstein zur Welt

Vor wenigen Tagen war an Bord eines US-Transportflugzeugs ein afghanisches Baby zur Welt gekommen. Dieses Baby hat nun einen Namen. Die Mutter, die hochschwanger vor der Taliban geflüchtet war, soll ihr Mädchen nach dem Flugzeug, das sie aus Kabul rettete , benannt haben. Das Baby, das auf dem deutschen US-Stützpunkt Ramstein geboren wurde, wurde nach dem Rufzeichen der Maschine „Reach“ benannt, erklärte General Tod Wolters, Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa.

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Reach wird eines Tages Kampfflugzeuge fliegen

Die Transportflugzeuge vom Typ Boeing C-17 der US-Luftwaffe nutzen oft das Rufzeichen „Reach“, daher der Name. „Wie sie sich gut vorstellen können, als Pilot der Luftwaffe ist es mein Traum, dass junge Kind namens Reach als US-Staatsbürgerin aufwachsen zu sehen und dass sie (später) Kampflugzeuge der US-Luftwaffe für die Luftwaffe fliegen wird“, sagte General Wolters erfreut.

Zwei weitere Säuglinge von Evakuierten sollen im nahen Militärkrankenhaus in Landstuhl zur Welt gekommen, verriet der General. Allen Babys gehe es gut.

Reach kam im Laderaum zur Welt - Soldaten spielten Hebamme

Bei der Mutter des Babys Reach hatten am Samstag auf dem Flug aus dem Emirat Katar nach Deutschland die Wehen und gesundheitliche Beschwerden eingesetzt. Ihr Zustand verbesserte sich, nachdem die C-17 niedriger flog und sich der Luftdruck dadurch erhöhte, wie das US-Transportkommando erklärt hatte.

Dieses Manöver habe geholfen, ihr Leben zu retten. Nach der Landung habe die Frau im Laderaum mit Hilfe von Soldaten ein Mädchen zur Welt gebracht.

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Ramstein ist für die Geflüchteten noch keine Endstation

Für die Afghanen ist der Luftwaffenstützpunkt im pfälzischen Ramstein nur eine Durchgangsstation. Sie werden von dort aktuell zumeist nach Dulles in Virginia bei Washington ausgeflogen, von wo sie zunächst auf US-Militärstützpunkte verteilt werden. Nach Angaben von Wolters können in Ramstein, dem weltweit größten US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der Heimat, zeitweise bis zu 12.000 Afghanen untergebracht werden.

Zusammen mit anderen deutschen Standorten, darunter Grafenwöhr und Spangdahlem, sowie je einem Stützpunkt in Italien und Spanien könnten derzeit 25.000 Evakuierte versorgt werden.

(dpa/jti)