Alle Entwicklungen rund um die Geschehnisse in Afghanistan im Liveblog.AFGHANISTAN-LIVETICKER - Nahrung in Afghanistan wird Ende September knapp

 Afghanistan Taliban 6633751 25.08.2021 Afghan people who want to leave the country wait around Hamid Karzai International Airport in Kabul, Afghanistan. The Taliban offensive across Afghanistan was completed on August 15 by the seizure of Kabul. Ashraf Ghani resigned from the presidential post and left the country. The movement declared the end of the years-long war. Stringer / Sputnik Kabul Afghanistan PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xStringerx
Für die im Land gebliebenen Afghanen dürfte die Nahrung Ende September knapp werden, so die Vereinigten Nationen.
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Camilla Koziol

Liebe Leser, wir schließen an dieser Stelle den Ticker. Alle Informationen zum Thema "Afghanistan" finden Sie wie immer auf "www.rtl.de". Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!

Giulia Asbeck
Giulia Asbeck

Verpflegung für Afghanistan wird Ende September knapp

Die Vereinten Nationen warnen vor dem Versiegen von Nahrungsmittelhilfen für Millionen notleidende Afghanen. "Bis Ende September werden die Vorräte, die das Welternährungsprogramm im Land hat, aufgebraucht sein", sagte der stellvertretende UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Ramiz Alakbarov, am Mittwoch. Er betonte, dass die humanitäre Hilfe nicht mit den nötigen finanziellen Mitteln der Mitgliedsstaaten ausgestattet ist - es würden akut mindestens 200 Millionen US-Dollar benötigt.

Die Vereinten Nationen versuchen, im gesamten Land etwa 18 Millionen Notleidende mit Hilfsgütern zu versorgen - momentan könnten aber nur etwa neun Millionen Menschen erreicht werden. Alakbarov berichtete, dass auch nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban Hilfslieferungen nach Afghanistan möglich seien. "Wir waren in der Lage, über Grenzübergange von Pakistan aus 600 Tonnen Nahrung mit Trucks zu liefern", sagte er. Auch Lieferungen auf dem Luftweg nach Masar-i-Scharif seien möglich. 

Giulia Asbeck
Giulia Asbeck

Erschreckende Erkenntnis nach Anschlag in Kabul

Bei dem Anschlag am Kabuler Flughafen Ende vergangener Woche sind nach Angaben des US-Militärs "mehr als 100 Afghanen getötet oder verwundet" worden. Das sagte US-Generalstabschef Mark Milley am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Milley erinnerte außerdem an die 13 getöteten und 22 verwundeten US-Soldaten und Soldatinnen. "13 unserer Besten bezahlten den höchsten Preis", sagte Verteidigungsminister Lloyd Austin. 
Giulia Asbeck
Giulia Asbeck

Minister tagen zu Afghanistan

Die Außen- und Verteidigungsminister der EU-Staaten beraten an diesem Donnerstag bei Treffen in Slowenien über den Umgang mit den Entwicklungen in Afghanistan. Thema der Beratungen der Außenminister wird unter anderem sein, wie mit den neuen Taliban-Machthabern umgegangen werden soll und wie nach dem internationalen Truppenabzug weiter Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen geleistet werden kann. Für die Verteidigungsminister stellt sich unterdessen die Frage, welche militärischen Lehren aus den Entwicklungen zu ziehen sind.