14. Dezember 2018 - 16:56 Uhr

"Es ergibt für uns keinen Sinn, für die Zukunft zu lernen, wenn wir vielleicht keine haben"

Deutsche Schüler haben heute in vielen Städten gestreikt, ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Sie schließen sich damit weltweiten Schülerstreiks an. "Es ergibt für uns keinen Sinn, für die Zukunft zu lernen, wenn wir vielleicht keine haben", sagt Jakob Blasel, der den Protest in Kiel anführt. Vorbild für die deutschen Schüler ist Greta Thunberg. Die 15-jährige Schwedin ist mit ihrem Schulstreik bekannt geworden. Sie ist bei der Weltklimakonferenz in Kattowitz zu Gast. Was Greta dort von den fast 200 Teilnehmerstaaten fordert, sehen Sie im Video.

Greta Thunberg streikt jeden Freitag

Das schwedische Mädchen hat weltweit Unterstützung für ihren Klima-Protest gefunden. Seit Monaten streikt Greta Thunberg jeden Freitag. Statt zur Schule geht sie dann zum schwedischen Parlament. Dort protestiert sie für schnellere und bessere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Zum Abschluss der Weltklimakonferenz sind heute weltweit Schüler nicht zur Schule, sondern in Innenstädte gegangen, um dort lautstark zu protestieren.

Das sagt Peter Kloeppel zu Gretas Engagement

Die Kundgebungen waren Teil der Kampagne #FridaysForFuture und wurden von Schülern über Facebook und Twitter organisiert. in Deutschland gab es Schulstreik-Proteste unter Anderem in Berlin, Hamburg, München - und wie im Video oben zu sehen ist - Köln.