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Fridays for Future

Fridays for Future ist eine von Greta Thunberg 2018 ins Leben gerufene Schüler-Bewegung, die jeden Freitag für eine konsequentere Klimapolitik protestiert.

Fridays for Future dpa Bildfunk

„Fridays for Future” (auf Deutsch: „Freitage für die Zukunft”) ist eine weltweite Bewegung, die von Schülern und teilweise auch Studenten ausgeht. Die Mitglieder der Bewegung fordern schnelle politische Maßnahmen, um die auf der Weltklimakonferenz in Paris beschlossenen Klimaziele zu erreichen. Das ursprünglich dort festgelegte Vorhaben, den Klimawandel auf 1,5 Grad zu begrenzen, wird aktuellen Prognosen zufolge klar verfehlt werden. Um ihren Protest zu zeigen, gehen Schüler im Rahmen der Fridays for Future an Freitagen während der Unterrichtszeit auf die Straße, um gegen die gegenwärtige Klimapolitik zu protestieren.

Klimaaktivistin Greta Thunberg rief die Fridays-for-Future-Bewegung ins Leben

Die Schwedin Greta Thunberg begann zunächst den „Schulstreik für das Klima”, aus dem später die Fridays for Future hervorgingen. Die 2003 geborene Klimaaktivistin startete ihre Protestaktion im August 2018, indem sie sich mit einem selbstgebastelten Schild vor das schwedische Parlament in Stockholm setzte, anstatt zur Schule zu gehen. Zunächst demonstrierte sie jeden Tag und fand dabei immer mehr Gleichgesinnte. Nach einigen Wochen ging sie jedoch dazu über, ihren Schulstreik auf Freitage zu beschränken. Ihre Geschichte wurde von den Medien aufgegriffen und die Fridays-for-Future-Bewerbung war geboren.

Ziele der Fridays-for-Future-Demonstrationen

Die Schülerinnen und Schüler, die jede Woche für Fridays for Future ihren Unterricht schwänzen und auf die Straße gehen, möchten vor allem auf die Missstände in der Klimapolitik aufmerksam machen. Der menschengemachte Klimawandel, der durch zu hohe CO2-Emissionen verursacht wird, werde ihrer Ansicht nach nicht konsequent genug bekämpft. Zu den wichtigsten politischen Zielen der Fridays-for-Future-Demonstranten gehört die Energiewende und damit das Ende von Kohlekraftwerken, größere Investitionen in erneuerbare Energien und der Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs. Davon erhoffen sich die Mitglieder der Bewegung, den Klimawandel auf die im Pariser Klimaabkommen festgelegten 1,5 Grad begrenzen zu können.

Auch „Scientists for Future” unterstützen die Fridays-for-Future-Proteste

„Scientists for Futures” ist eine Initiative von Wissenschaftlern, die die Ziele der Schülerbewegung Fridays for Future unterstützt. Sie entstand im März 2019. Mehr als 26.800 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschrieben damals eine Stellungnahme, in der sie die Ziele der demonstrierenden Schüler und Studenten als „berechtigt” bezeichneten. In den folgenden Monaten unterstützten die Wissenschaftler die Forderungen der Fridays-for-Future-Demonstranten weiter mit konkreten wissenschaftlichen Analysen der Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Umwelt.