Bloggerin an Brustkrebs gestorben

Bewegender Instagram-Post von Mias (†29) Ehemann: "Sie hörte auf zu atmen und rannte los - frei und erlöst"

27. Februar 2020 - 14:10 Uhr

Sie ließ ihre Community an jedem Hoch und Tief ihres Lebens teilhaben

Nachdem sich Bloggerin Mia de Vries (†29) Ende Januar von ihren Followern verabschiedet hat, ist sie in der Nacht auf Sonntag verstorben. Über drei Jahre lang kämpfte sie gegen Brustkrebs und ließ ihre "Lieblingsfremden", wie sie ihre Instagram-Community nannte, an allen Hoch- und Tiefpunkten ihres Lebens teilhaben. Jetzt hat sich ihr Mann zum ersten Mal seit Mias Tod auf ihrem Instagram-Kanal mit einem bewegenden Posting geäußert. Ihre bewegende Geschichte gibt es im Video.

"In die Arme von unserer Tochter Lily"

"Über die Regenbrücke ins Land hinter den Träumen, in die Arme von unserer Tochter Lily, unserem Sohn Lu, ihrer tapferen und wunderbaren Weggefährtin Kim (@kimspiriert) und so manch anderen viel zu früh verstorbenen Seelen. Sie schaut auf uns und wird es genießen, was wir alle aus ihrem Vermächtnis gelernt haben. Ein Vermächtnis aus bedingungsloser Liebe, positiver Energie, tiefstem Vertrauen und unbändigem Kampfgeist", schreibt ihr Mann unter anderem.

Auch über die Zukunft von Mias Instagram-Kanal spricht er: "Wenn irgendwann unser Levi sich mit Instagram zu beschäftigen beginnt, wird er diesen Account @vriesl von seiner Mama beerben und ganz bestimmt in Ehren halten. Sie wird bei ihm bleiben 'forever and always'! In seinem Herzen und in seinem Handy! ...und bei uns allen anderen bestimmt auch!"

Statt Mitleid sorgte Mia für Lebensfreude und -mut

Mia hat es mit ihrem Schicksal geschafft, ihre Follower zu bewegen - und das ganz ohne Mitleid, dafür jedoch mit Lebensmut und vor allem Lebensfreude. "Ich habe Mia nur auf Instagram gekannt. Dennoch habe ich eine tiefe Liebe für sie empfunden", "Ich danke dir liebe Mia, für's Augen öffnen und wach rütteln, für so viele ehrliche Worte, für so viel Nächstenliebe, für's Leben, Lieben und Lachen" und "Es tut mir leid dass es keine tröstenden Worte gibt, wir können nur verständnisvoll sein, still Anteil nehmen und dir alle positive Energie schicken, die wir zu Verfügung haben" sind nur ein paar der unzähligen Kommentare.

Wie Mia ihren vierjährigen Sohn auf ihren Tod vorbereitet hat und was Psychotherapeutin Sigrun Eder Müttern, die im Sterben liegen, rät, lesen Sie hier.