Preiserhöhung

Coca-Cola-Produkte bei Aldi, Lidl, Penny und Netto deutlich teurer

Coca-Cola in einem Regal im Supermarkt.
Die Produkte von Coca-Cola werden teurer.
IMAGO

Die Preiserhöhungen von Coca-Cola sorgen für reichlich Trubel. Deutschlands größte Supermarktkette Edeka zog dagegen sogar vor Gericht – und verlor. Nach dem Gerichtsurteil erhöhen jetzt die Discounter auf breiter Front die Preise.

Fanta, Sprite, Mezzo Mix und Coca-Cola teurer

Ende September erhöhte Aldi Nord als erster Discounter die Preise für Coca-Cola-Produkte. Fanta, Sprite, Mezzo Mix oder Coca-Cola gibt es beim Discounter in der 1,25-Liter-Einwegflasche.

Fast zeitgleich sortierte Aldi Nord Produkte des Coca-Cola Konkurrenten Pepsico aus dem Sortiment aus. Der Lebensmittelhersteller hat Marken wie Pepsi, Lay's-Chips, Lipton-Eistee oder Schwip Schwap im Angebot – und hat zum 1. Oktober die Preise erhöht.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, haben jetzt auch Aldi Süd, Lidl und Penny die Preise für Coca-Cola-Produkte erhöht – um 10 Cent auf 1,35 Euro pro Flasche. Das entspricht einer Preiserhöhung von rund 8 Prozent. Auch Netto zog die Preise an, obwohl der Mutterkonzern Edeka mit Coca-Cola seit Wochen einen regelrechten Preiskrieg führt.

Edeka verklagt Coca-Cola wegen Preiserhöhung

Coca-Cola hat bereits zum 1. September die Preise für den Handel erhöht. Dabei kam es zu Differenzen mit Edeka, der Supermarkt-Riese wollte die Preiserhöhung nicht im geforderten Umfang mitgehen. Der Streit landete sogar vor Gericht, weil Coca-Cola die Belieferung von Edeka eingestellt hatte. Edeka klagte auf eine weitere Belieferung zum alten Preis.

Doch das Landgericht Hamburg sah keinen Grund dafür und lehnte den Antrag von Edeka ab. „Wir begrüßen die Entscheidung des Landgerichts. Die Behauptung von Edeka, dass die Preiserhöhung unzulässig beziehungsweise unverhältnismäßig sei, wurde damit entkräftet und zurückgewiesen", kommentiert Andrea Weckwert, Vice President Legal Deutschland von Coca-Cola, den Richterspruch auf Nachfrage der „Lebensmittel Zeitung“.

Der Gerichtsbeschluss bleibt nicht ohne Folgen: Ein paar Wochen später erhöhen die Händler die Produkte von Coca-Cola auf breiter Front. Zahlen müssen jetzt die Kundinnen und Kunden. (aze)

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