Kampf den Fettpölsterchen!

Eine Kleidergröße weniger in einer Woche? So funktioniert die Zitronendiät

Limonade in Gläsern auf einem Tisch
Sieht lecker aus und schmeckt auch lecker: eine erfrischende Zitronenlimonade ist im Rahmen der Zitronendiät sehr wichtig
Nataliia Anisimova, picture alliance / Zoonar

Wer abnehmen will, möchte in der Regel schnell erste Erfolge sehen. Genau das verspricht die Zitronendiät, denn die sauren Früchte liefern nicht nur jede Menge Vitamin C, sondern bringen auch überflüssige Pfunde zum Purzeln: Die Crash-Diät verspricht eine Kleidergröße weniger in nur sieben Tagen. Wir erklären, wie das funktionieren soll.

Die Zitronendiät bringt neben dem Gewichtsverlust auch noch andere Vorteile mit sich

Bei der Zitronendiät geht es nicht nur ums Abnehmen, auch der Gedanke, den Körper grundsätzlich zu entgiften, spielt dabei eine wichtige Rolle. Zudem wirkt die Zitronendiät wie eine wahre Vitamin-C-Bombe, die Ihre Haut zum Strahlen bringt und dafür sorgt, dass Sie sich in Ihrem Körper rundum wohlfühlen.

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Ganz wichtig: Darauf kommt es bei der Zitronendiät an

Saftige Zitronen erkennt man an ihren großen Poren..
Frische Zitronen sollen bei der Zitronendiät nicht nur Fettpolster verschwinden, sondern auch die Haut erstrahlen lassen.
deutsche presse agentur

Bei der klassischen Zitronendiät wird für mindestens sieben Tage komplett auf Nahrung verzichtet, stattdessen wird reichlich einer selbst zubereiteten Zitronenlimonade getrunken. Das enthaltene Vitamin C pusht nicht nur das Immunsystem, sondern auch den Fettstoffwechsel. Gleichzeitig hemmt es den Appetit.

Es gibt jedoch auch Varianten, bei denen normal gegessen werden darf und die Limo zur Unterstützung der Gewichtsabnahme dient. Dabei steht jeder Tag unter einem besonderen Motto: An einem Tag stehen Vollkornprodukte im Fokus, an einem anderen soll nach Möglichkeit komplett auf Zucker verzichtet werden. Täglich sind insgesamt fünf gesunde (!) Mahlzeiten erlaubt. Auf dem Speiseplan stehen leichte Gerichte in Form von viel frischem Obst und Gemüse, gedämpftem Fisch und Vollkornprodukten.

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Bevor es losgeht: So leicht bereiten Sie die Zitronenlimonade zu

Besonders wichtig ist es, während der Diät den ganzen Tag über viel zu trinken - neben Wasser gibt es eine selbstgemachte Zitronenlimonade, um die Verdauung anzuregen. Aber auch Kräutertee und hausgemachte Gemüsesuppen sind durchaus erlaubt.

Das Rezept für die selbstgemachte Zitronenlimonade ist ganz einfach. Was Sie dafür brauchen?

  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 30 cl gefiltertes Wasser
  • 2 TL Ahornsirup
  • eine Prise Cayenne-Chili* 🛒

Alle Zutaten zusammen in ein Glas geben und genießen! Dieses Rezept wird Sie die gesamte Diät hindurch verfolgen.

Montag: So sieht der 1. Tag der Zitronendiät aus

Gleich nach dem Aufstehen trinken Sie die Zitronenlimonade mit gefiltertem, warmem Wasser. Der Zitronensaft und das Wasser regen dabei die Verdauung an, was wiederum den Entschlackungsprozess fördert und den Hunger stillt.

Essen Sie nur leichte Nahrungsmittel wie Salat mit Bohnen und Linsen oder Rohkostgemüse. Ein gegrillter Fisch mit Zitronensaft und dampfgegartem Gemüse ist auch in Ordnung.

Zwei Stunden vor dem Schlafengehen müssen Sie auf jeden Fall wieder ein Glas lauwarme oder heiße selbstgemachte Zitronenlimonade trinken.

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Dienstag, Tag 2 der Zitronendiät: DAS ist wichtig

Obstsalat in einer Glasschale
Helferlein bei der Zitronendiät: Ein Obstsalat für zwischendurch, mit ganzen, frischen Früchten stillt den Hunger.
Carmen Steiner

Das Motto an Tag 2 der Zitronendiät lautet: den Körper mit richtig viel Vitamin C versorgen! Essen Sie am Dienstag fünf Obst- und Gemüsesorten und trinken Sie dazu immer wieder die Zitronenlimo, die Sie am ersten Tag bereits kennengelernt haben.

Wenn Sie Probleme dabei haben sollten, auf fünf Einheiten zu kommen, können Sie das Obst gut unters Müsli mischen. Auch Trockenfrüchte sind erlaubt. Rohkostobst eignet sich darüber hinaus gut, um das kleine Hungergefühl zwischendurch zu bekämpfen.

Tag 3 der Zitronendiät bricht an: Das steht mittwochs im Fokus

Am dritten Tag der Diät steht der Blutzuckerspiegel im Fokus. Damit der aufgenommene Zucker aus der Nahrung in der Diät nicht sofort als Fettdepot angelagert wird, muss der Blutzucker reguliert werden. Um ihn den ganzen Tag über auf einem niedrigen Niveau zu halten, sollte man sich einem ordentlichen Frühstück widmen. Nehmen Sie zu jeder Mahlzeit Eiweißprodukte zu sich und vergessen Sie auch das übliche Glas Zitronensaft nicht.

Speisen können ab jetzt auch immer mit zwei bis drei Teelöffeln Zitronensaft gewürzt werden, auch Zitronenschale als Abrieb darf ins Essen gemischt werden. Bei der Essensauswahl sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass die Nahrungsmittel einen niedrigen glykämischen Index haben und ballaststoffreich sind. Der so genannte glykämische Index gibt an, wie schnell und stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Kohlenhydraten ansteigt. Wir wollen den Blutzuckerspiegel bei der Zitronendiät absenken, weswegen vermehrt Nahrungsmittel wie unter anderem Reis, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan stehen und leere Kalorien vermieden werden sollten.

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Donnerstag heißt es: Weniger Zucker!

An Tag 4 sollten Sie noch einmal deutlich weniger Zucker konsumieren. Warum? Zucker regt die Insulinproduktion an und steigert damit den Heißhunger auf kalorienreiche Lebensmittel. Das wiederum fördert den Fettaufbau und belastet die Leber. Darum sollten Sie, um den Appetit zu hemmen, erneut Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen. Dazu gehören neben Vollkornbrot auch Reiswaffeln und Haferkekse.

Verzichten Sie zudem auf Süßstoff, das gilt auch für Honig oder Ahornsirup, denn darin ist viel Zucker enthalten, der vermieden werden soll. Wer trotzdem etwas Süßes für zwischendurch braucht, sollte auf Früchte zurückgreifen und diese am besten mit Nüssen, Mandeln oder Kernen kombinieren, da sie – im Gegensatz zu Süßigkeiten – nicht dafür sorgen, dass ein Gefühl von Heißhunger ausgelöst wird.

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Freitag: Vergessen Sie bei der Zitronendiät trotzdem nicht die Fettzufuhr!

Öl und Nüsse liefern bei einer Diät wichtige Fette, die der Körper braucht.
Fette nicht vergessen! Öl und Nüsse eignen sich bei Diäten besonders gut für die Fettzufuhr im Körper.
www.imago-images.de, imago images/Panthermedia, zidi via www.imago-images.de

Auch wenn es sich bei der Zitronendiät um eine Diät handelt, bei der einige Nahrungsmittel wie beispielsweise zuckerhaltige Speisen tabu sind, muss die Fettzufuhr geregelt und weiterhin aufrecht erhalten werden. Denn: 25 Prozent unseres täglichen Energiebedarfs werden so abgedeckt. Wer also zu fettarm isst, leidet schnell unter Stimmungsschwankungen, Hautproblemen und Gelenkschmerzen.

Trotzdem sollten eher „gute Fette" verspeist werden, die beispielsweise in Nüssen, Samen, Fisch und Rapsöl stecken. Aber auch extra natives Olivenöl kann beim Essen verwendet werden, da es viele ungesättigte Fettsäuren besitzt. Fettes Fleisch, Milchprodukte und Butter sollten nur eingeschränkt auf den Tisch kommen.

Nicht vergessen: Auch freitags muss über den Tag verteilt immer wieder viel Wasser getrunken werden. Zitronensaft nicht vergessen!

Die Zitronendiät ist fast geschafft: Das steht am Samstag an

Für den Erfolg der Zitronendiät sind frische Nahrungsmittel und Vollkornprodukte essentiell, daher sollten diese Lebensmittel weiterhin auf dem Speiseplan stehen. Der Sinn dahinter leuchtet ein, denn Fertiggerichte enthalten oft Konservierungsstoffe, versteckten Zucker oder künstliche Zusatzstoffe, die Ihre Verdauung beeinträchtigen, die Leber überlasten und den Organismus davon abhalten können, effektiv Fett zu verbrennen.

Greifen Sie darum am sechsten Tag der Zitronendiät zu selbstgemachten Fruchtsäften, Suppen oder Kompott mit frischem Obst und Gemüse. Auch am Samstag gilt: Trinken nicht vergessen!

Am Sonntag wird die Verdauung genauer unter die Lupe genommen

Nach sechs Tagen des Teilfastens widmen wir uns nun der Verdauung. Der Stoffwechsel muss angekurbelt werden, denn der ist dafür verantwortlich, dass die Kilos purzeln. Einige Dinge gilt es, beim Essen zu beachten: Nehmen Sie sich für Ihre Mahlzeiten viel Zeit und achten Sie darauf, regelmäßig zu essen. Außerdem sollte das Essen möglichst lange gekaut werden, damit es mit viel Speichel vermischt wird. Wenn Sie abends schon sehr müde sind, sollten Sie keine Mahlzeit mehr zu sich nehmen.

Ein Fehler, der gerne gemacht wird, ist, während des Essens fernzusehen, auch intensive Gespräche sollten vermieden werden, weil sie zu sehr ablenken. Sind Sie anfällig dafür, nach dem Essen noch eine Runde naschen zu wollen, machen Sie am besten vor einer möglichen Nachspeise eine Pause von rund 20 Minuten – so lange braucht das Gehirn, um zu signalisieren, wie es um das Hungergefühl steht. Meist stellt man dann fest, dass man eigentlich bereits satt ist.

Die Übergangsphase nach der Zitronendiät

Eine Woche Zitronendiät ist überstanden! Wenn Sie immer fleißig Zitronensaft getrunken haben und auf reduzierte Essgewohnheiten geachtet haben, sollten Sie schon erste Erfolge verzeichnen können. Um den Effekt so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, gewöhnen Sie den Körper langsam wieder an Alltagsnahrung, Burger, Döner oder Lasagne sind aber erst einmal tabu.

Außerdem sollten Sie nun vermehrt Sport treiben, denn auch das kurbelt den Stoffwechsel und damit die Verdauung an.

Schritt für Schritt wieder an "normale" Lebensmittel gewöhnen

Eine Frau bereitet sich in der Küche ein gesundes Frühstück, bestehend aus Müsli und Joghurt, zu.
Achten Sie nach der Zitronendiät auf Schonkost, um den verhassten Jojo-Effekt zu vermeiden.
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Die ersten drei Tage nach der Zitronendiät steht zum Frühstück frisch gepresster Orangensaft oder Wasser auf dem Speiseplan. Mittags gibt es eine selbstgekochte Gemüsesuppe aus frischen Zutaten, zum Abend hin sind Salat, Gemüse oder Obst erlaubt. Tabu sind hingegen Fisch, Fleisch, Eier, Brot, Kaffee und Milch.

Ganz wichtig: Vor allem am Anfang sollten kleine Portionen gegessen werden. Am vierten Tag nach der Diät darf wieder normal gegessen werden, besser wäre allerdings weiterhin Schonkost, bestehend aus Orangensaft, Salat, Obst und Gemüse sowie der selbstgekochten Gemüsesuppe, sonst kann es ganz schnell zum verhassten Jojo-Effekt kommen. Der Körper benötigt diesen langsamen Übergang auf normale Ernährung, um sich weiterhin an die Umstellung zu gewöhnen.

Video: Was taugt das Wundermittel Zitronenwasser wirklich?

Das Wundermittel: Zitronenwasser Wir haben es getestet. Taugt es wirklich was?
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Wir haben es getestet. Taugt es wirklich was?
Das Wundermittel: Zitronenwasser

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