Pausenlos im Einsatz

5 Tipps für eine erholsame Pause im Homeoffice

06. April 2020 - 16:28 Uhr

Im Video: 3-Minuten-Atemübung für weniger Stress

Entspannt arbeiten im Homeoffice? Von wegen! Während der Corona-Krise müssen besonders viele Arbeitnehmer ins Homeoffice ziehen. Das Arbeiten am Küchentisch sorgt bei vielen Betroffenen für Rückenschmerzen und trockene Augen - und nicht nur das! Bereits frühere Studien haben ermittelt, dass Arbeitnehmer im Homeoffice besonders viel arbeiten und eher Überstunden machen, vor allem Mütter. Doch das muss nicht sein. Auch im Homeoffice ist es wichtig, Berufliches und Privates zu trennen und mit möglichst wenig Stress durch den Tag zu kommen. Yoga-Lehrerin und Reiki-Expertin Lina Sasnauskaite gibt dafür 5 Tipps zur richtigen Entspannung

1. Move it, Baby!

Tägliche Bewegung ist für den Körper immer gut. Gerade jetzt hilft Bewegung auch, die emotionale Anspannung zu lösen. Vor allem Tanzen hilft, den Kopf wieder frei von Gedanken zu bekommen. Die eigene Lieblings-Musik aufdrehen und loslegen. Dabei nur auf den eigenen Körper hören – ohne sich dabei von anderen Partygästen eingeengt oder beobachtet zu fühlen.

2. Atme dich frei von Stress

Die Außenwelt können wir nicht kontrollieren – unsere Atmung schon. Im Video zeigt Lina eine Atem-Meditation, die innerhalb von 3 Minuten Stress reduziert und den Geist beruhigt. Diese Atemübung aus dem Kundalini Yoga am besten jeden Tag für 3 Minuten praktizieren – ob mit dieser Anleitung oder nach einigen Tagen auch ohne Video. Dabei gerne das Fenster öffnen oder sich dafür auf den Balkon oder die Terrasse setzen, um möglichst viel frische Luft zu atmen.

3. Musik, bitte!

Jeden Tag ist ein anderes Familienmitglied der DJ und spielt seine Lieblingslieder. Die Musik gerne laut aufdrehen - dabei tanzen und singen! Das hebt die Laune in kürzester Zeit und schafft auch einen schönen verbindenden Moment mit den Liebsten.

4. Starte den Tag mit Dankbarkeit

Den Tag direkt mit einem kurzen Morgen-Ritual beginnen. Dafür im Bett einfach aufrecht hinsetzen, Augen schließen und im Kopf all die Dinge durchgehen, für die man dankbar bist. Wer möchte, kann diese Gedanken auch aufschreiben. Die eigenen Gefühle aufs Papier zu bringen kann sehr hilfreich sein.

5. Zelebriere deinen Alltag

Backen, Kochen, Putzen, die tägliche Dusche oder 108 Mal die Haare kämmen vor dem Schlaf - sich gerade jetzt mit den Händen zu betätigen kann auch extrem entspannend sein. Besonders praktisch: Damit erledigt man die Dinge, die sowieso am Tag gemacht werden müssen – bringt aber auch gleichzeitig die eigenen Gedanken zur Ruhe.

Wichtig: Zu 100 Prozent auf diese Tätigkeit fokussieren - und durch diesen Tipp auch die eigene Gelassenheit stärken. Denn es muss nicht unbedingt jeden Tag eine Stunde Yoga bei Kerzenlicht sein, um wirklich zu entspannen. Auch die alltäglichen Aufgaben können ein magisches Ritual darstellen.