Die Krankenkasse wollte die Operation nicht bezahlen

Endlich kleinere Brüste! Frau verliert bei OP 21 (!) Körbchengrößen

Laura Howes vor und nach der OP
Mit ihren alten Brüsten war das unmöglich, doch jetzt kann Laura zum ersten Mal in ihrem Leben einen einfachen Spitzen-BH tragen.
Kennedy News and Media

Laura Howes konnte sich endlich die Brüste verkleinern lassen

36P – eine Größe, die man erst mal nicht unbedingt mit einer Körbchengröße in Verbindung bringt. Doch für Laura Howes war es die Zahl, die ihr jahrelang körperliche und seelische Beschwerden bereitete. 25 Kilo schwer waren ihre Brüste, jede Bewegung war schmerzhaft, schon kleinstes Anstoßen führte zu Zysten, Wunden und Ausschlägen. Nicht mal ihren BH konnte die Britin alleine anziehen. Ihr größter Wunsch: eine Brustverkleinerung. Weil die Krankenkasse die nötige Operation nicht ohne Weiteres finanzieren wollte, sammelte die 28-Jährige Spenden – und konnte nun endlich von ihren Qualen erlöst werden.

Von 36P auf 36E

Weil das britische Gesundheitssystem National Health Service (NHS) erst eine Brustverkleinerung zahlen wollte, wenn Laura Howes abgenommen hat, die Hochzeitsplanerin aber wegen ihrer großen Brust nur unter Schmerzen Sport machen konnte, musste sie die Brustverkleinerung privat finanzieren. Ihre Rettung: eine Spendenseite. Rund 9.000 Euro kamen über Lauras Crowdfunding-Seite zusammen. Genug, um ihren Busen verkleinern zu lassen - von Körbchengröße 36P auf 36E, was etwa der europäischen Größe 80G entspricht. Im britischen BH-Größen-System sind das ganze 21 Körbchengrößen, die Laura verloren hat.

Im Video: Wir haben Laura Howes vor ihrer Brust-OP besucht

Laura Howes will ihre XXL-Brüste nicht mehr Körbchengröße 36P!
03:18 min
Körbchengröße 36P!
Laura Howes will ihre XXL-Brüste nicht mehr

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"Diese Operation ist die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe"

Was immer noch sehr groß klingt, ist für die 28-Jährige lebensverändernd. Es sei "die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe", zitiert Kennedy News die Hochzeitsplanerin. Bestärkt wurde Laura auch durch die Reaktion ihres Arztes. "Der Chirurg, der mich operiert hat, sagte, ich hätte die größten Brüste, die er je gesehen hat.“ Doch was viel wichtiger war: „Er sagte mir, ich sei nicht fettleibig – etwas, das man mir mein ganzes Leben lang gesagt hat.“

Doch das gehört nun der Vergangenheit an! Etliche Kilos leichter könne sie nun endlich einfach in einem normalen Geschäft BHs kaufen und müsse diese nicht mehr teuer anfertigen lassen. Endlich liegen ihre Brüste im Sitzen nicht mehr auf ihren Beinen. Und endlich seien die Rückenschmerzen weg, ihre ständigen Wunden an den Brüsten Vergangenheit.

Nun freue sie sich darauf, bequem sitzen und stehen zu können und mit dem Training für einen Marathon zu beginnen. "Endlich kann ich wieder ich selbst sein und ein normales, aktives Leben führen, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was der Rest meines Lebens bringen wird." (akr)