Das Unwetter über Deutschland im Live-TickerKirchturm nach Blitzeinschlag in Flammen

Überflutete Straßen, voll gelaufene Keller!
Über Teile Deutschlands sind seit dem Abend heftige Unwetter gezogen. Alle Entwicklungen gibt es hier im Unwetter-Live-Ticker.

Das Unwetter über Deutschland im Live-Ticker

Wichtige Updates
Anke Jonschker

Glutofen-Alarm! Spanien ruft höchste Hitze-Warnstufe aus 

 
Wegen befürchteter Temperaturen von bis zu 42 Grad hat der spanische Wetterdienst Aemet für Teile von drei östlichen Regionen des Landes die höchste Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen. Teile der Regionen Aragonien, Katalonien und Valencia mit bei Touristen beliebten Stränden und Städten wie Barcelona gehörten zu den am schwersten betroffenen Gebieten der erneuten Hitzewelle in Südeuropa, hieß es am Dienstag zur Begründung.

Die Hitzewelle soll bis mindestens Donnerstag dauern. Die Hitze-Alarmstufe Rot bedeutet, dass die hohen Temperaturen potenziell "sehr ernste Auswirkungen" auf die Gesundheit und den Besitz der betroffenen Menschen haben können.

Auch Spaniens Nachbarland Frankreich leidet unter der aktuellen Hitzewelle. Für Dienstag rief der Wetterdienst Météo-France für 61 Départements die zweithöchste Alarmstufe Orange aus. Erwartet wurden demnach 35 bis 41 Grad, die höchsten Temperaturen davon im Südwesten.

In den Pyrenäen kämpft die französische Feuerwehr gegen einen Waldbrand, durch den nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen verletzt wurden. Auch in Portugal wüten derzeit Waldbrände. Bereits vergangenen Monat waren weite Teile Europas von einer Hitzewelle erfasst worden.

Verwendete Quellen: AFP
Anke Jonschker

Hitzewelle sorgt für Eis-Engpass 

Steigen die Temperaturen über 30 Grad, steigt auch die Nachfrage nach Eis um 30 Prozent – so eine einfache Faustregel unter Eisherstellern. Die außergewöhnliche Hitzewelle lässt die Nachfrage nach Speiseeis in Österreich explodieren. Besonders das erst Anfang des Jahres zurückgekehrte "Brickerl" ist vielerorts nahezu ausverkauft. Nach Angaben von Eskimo sind auch Wassereis-Klassiker wie "Twinni" und "Jolly" derzeit besonders gefragt. 
Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, die Verkaufsstellen wieder zu beliefern. Vor allem bei einzeln verkauften "Brickerl" kann es vorübergehend zu Engpässen kommen. Die Situation soll sich voraussichtlich im August entspannen. 
Anke Jonschker

Hitze legt Autos lahm! 20 Prozent mehr Pannen in NRW 

 
Die Hitzewelle bringt nicht nur Menschen ins Schwitzen – auch viele Autos geben auf. Wegen der Temperaturen deutlich über 30 Grad mussten die ADAC-Pannenhelfer in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche fast 21.500 Mal ausrücken. Das sind 20 Prozent mehr Einsätze als noch Mitte Juni. 
Besonders betroffen sind ältere Fahrzeuge: Extreme Hitze setzt vor allem schwächelnden Batterien zu, die dann ihren Dienst versagen. Aber auch Probleme mit Kühlung oder Klimaanlage sorgen laut ADAC für liegengebliebene Autos. Der Automobilclub warnt: Nicht nur eisige Kälte, sondern auch Sommerhitze kann Fahrzeuge an ihre Belastungsgrenze bringen.