„Ich wollte lieber sterben”Söder-Tochter Gloria-Sophie: Wie ihr Freund sie aus der Magersucht holte

Sie war jung, erfolgreich, schön – und innerlich am Ende!
Mobbing trieb Gloria‑Sophie Burkandt, die Tochter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, nach eigenen Worten in die Magersucht. Ihr damaliger Freund wurde zu dem Menschen, der sie aus diesem Dunkel herausgeführt hat.
Mobbing, Magersucht, neue Liebe: Söder-Tochter Gloria-Sophie – ihr Ex-Freund half ihr aus dem Trauma
Als Gloria‑Sophie 20 ist, kippt ihr Leben. Bei 1,85 Meter Größe hungert sie sich auf nur 59 Kilo herunter, will „von heute auf morgen nichts mehr essen“. Mobbing in der Schulzeit, Druck im Modelbusiness, der Wunsch, „superdünn“ zu sein – all das treibt sie in eine Essstörung, die sie selbst einmal als „Hunger war das einzige Gefühl, das ich noch spüren konnte“ beschreibt. Vor ihren Eltern versteckt sie die Krankheit, trägt mehrere Pullover übereinander, tut so, als sei alles in Ordnung. Ihre Geschichte erzählt sie in der ProSieben-Doku „Born Famous“.
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Der Wendepunkt kommt leise: Ein Mann, den sie liebt, fängt an, für sie zu kochen. Kein Diätplan, keine Kalorienlisten – einfach Essen, das gut schmeckt, gemeinsame Zeit am Tisch. „Es schmeckte so gut, dass ich irgendwie wieder anfing zu essen“, erzählt sie. Aus einem gefährlichen Ritual („jeder Tag ohne Essen war ein Erfolg“) wird langsam wieder Alltag: Mahlzeiten, Genuss, das Gefühl, dem eigenen Körper nicht länger Feind zu sein. Ihrem Ex-Partner verdankt sie, dass sie den Kampf gegen die Magersucht gewonnen hat.
Parallel dazu arbeitet Gloria‑Sophie mit einem Schauspiel‑Coach, lernt, Gefühle zuzulassen statt wegzudrücken. Sie findet ein Ziel – Schauspielerei, Kreativität, ein Leben jenseits von Kleidergrößen und Covers. Sie nimmt rund 15 Kilo zu, isst wieder Nudeln, Kuchen, Schnitzel, wie sie offen erzählt.
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Heute spricht sie öffentlich über ihre Magersucht, um anderen Mut zu machen: Wer in einer Essstörung steckt, solle mit seinem Umfeld reden, sich Hilfe holen, Therapie annehmen. Und in ihrer Geschichte steckt eine einfache, starke Botschaft: Ein Mensch, der bleibt, der kocht, zuhört und nicht bewertet, kann der erste Schritt aus einem Trauma sein.

































