„Nur die Hülle!“Appell an ihre Fans! RTL-Moderatorin Jana Wosnitza will keine Komplimente für ihren Körper

Jana Wosnitza ist sportlich, diszipliniert, durchtrainiert!
Für viele das Maß aller Dinge. Doch ausgerechnet für ihr fittes Aussehen möchte die RTL-Moderatorin keine anerkennenden Worte mehr hören. In einem ehrlichen Interview spricht Jana jetzt über die Schattenseiten von vermeintlich netten Botschaften und warum gut gemeintes Lob im Netz sogar gefährlich werden kann.

Jana Wosnitzas möchte kein Lob für ihr Aussehen

Wer Jana Wosnitza auf Social Media folgt, weiß: Sport ist ihre ganz große Leidenschaft. Ob schweißtreibendes Training oder elegante Bewegungen – die Moderatorin liefert regelmäßig fitte Inspiration. „Ich finde, Sport ist so ein tolles Mittel, um natürlich einen Ausgleich zu finden in seinem Alltag, aber auch um den Menschen Werte mit an die Hand zu geben“, erklärt Jana uns im RTL-Interview. Doch genau ihre sportlichen Beiträge im Netz sorgen für eine Flut an Kommentaren, die die 32-Jährige zunehmend kritisch sieht. Das vermeintliche Lob für eine besonders schlanke Silhouette kann nämlich täuschen.

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„Das Kommentieren von Körperbildern, das ist einfach sehr, sehr sensibel und sehr, sehr gefährlich. Weil jede Reaktion, die du bekommst, löst ja auch in dir eine Reaktion aus“, erklärt die Moderatorin im RTL-Interview offen. Gerade in stressigen Lebensphasen, in denen man ungewollt Kilos verliert, pflanze sich durch vermeintliche Komplimente von außen unterbewusst ein falsches Signal ein: „Dass das anscheinend irgendwie jetzt erstrebenswerter ist als das eigentlich aber gesündere Körperbild, was du davor verkörpert hast.“

Ihr „toxisches Verhältnis“ zum Sport in Stressphasen

Für Jana ist der Sport privat wie beruflich ein fester Anker. Er lehre sie Durchhaltevermögen und helfe ihr, persönliche Challenges anzunehmen. Doch die sportliche Powerfrau gibt auch zu, dass ihre Leidenschaft eine Kehrseite hat. Wenn der Alltag stressig wird, neigt sie dazu, sich beim Training erst recht extrem auszupowern – obwohl ihr Körper eigentlich dringend Ruhe bräuchte. Diese Dynamik bezeichnet sie selbstkritisch als ihr ganz persönliches, „toxisches Verhältnis“ zum Sport.

Und: Gerade in solchen Phasen bekomme sie oft besonders viel Lob für ihre „wahnsinnig skinny“ Figur. Doch sie achte mittlerweile sehr bewusst darauf, wie sie damit umgehe, so Jana. Umso wichtiger sei es auch, auf die eigenen Signale zu hören. „Gott sei Dank habe ich über die Jahre gelernt, dass jeder Körper Schwankungen unterliegt und es immer Phasen gibt im Leben für alles“, sagt sie.

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Aktuell zeigt sich Jana übrigens als begeisterte „Pilatesmaus“ und findet beim Yoga und Reformer Pilates eine sanftere Balance. Auch das Tanzen – das sie unter anderem bei ihrer erfolgreichen Teilnahme an der RTL-Show „Let’s Dance” lieben gelernt hat – schließt sie für die Zukunft nicht aus, selbst wenn sie es momentan nicht aktiv betreibt.

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Starke Botschaft gegen Bodyshaming

Trotz der ständigen Bewertung im Netz hat Jana über die Jahre eine gesunde Distanz zu den Kommentaren entwickelt. Ihr primäres Ziel beim Sport sei es nicht, einem bestimmten Schönheitsideal hinterherzujagen, sondern sich einfach mental und körperlich gut zu fühlen. Die Reaktionen im Netz lasse sie daher ganz bewusst im Außen und nicht an ihren Kern heran.

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Genau diese Stärke möchte sie auch ihren Fans mit auf den Weg geben, die im Netz mit Bodyshaming oder ungefragten Bewertungen konfrontiert werden. Ihre emotionale Botschaft lautet:

„Der Körper ist nur die Hülle. Also das ist das, was im Außen präsentiert wird, was andere Menschen sehen. Aber niemand sieht, wie es deiner Seele geht, was bei dir im Innern los ist, was dich als Mensch auszeichnet.“ Ein starkes Statement, das zeigt: Wahre Schönheit und Gesundheit entstehen eben immer noch von innen.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche