Paddeln, Werfen, AbtauchenKanu-Polo-WM in Duisburg - rustikales Rangeln und packende Duelle
Duisburgs Regattabahn bildet aktuell den Schauplatz der Kanu-Polo-Weltmeisterschaft. Mit Paddeln, Abtauchen und einem klaren Ziel vor Augen – dem Weltmeistertitel – gaben die Athleten von Beginn an alles. Die Arena wurde zum Zentrum emotionaler Momente, lauter Jubelrufe und spannender Begegnungen.
Muskelkraft und Teamgeist im Fokus
Das Spielprinzip des Kanu-Polo ist denkbar einfach: Zwei Mannschaften mit je fünf Spielern treten in zwei Halbzeiten à zehn Minuten gegeneinander an. Wer die meisten Tore erzielt, gewinnt. Aber hinter diesen simplen Regeln verbirgt sich ein intensiver Sport, der Kraft, Ausdauer und Taktik erfordert. Torsten Weil, Generalsekretär des Kanu-Verbands, betonte die Dynamik des Spiels: „Wir fordern einfach, dass sie gut spielen, weil dann gewinnen die alles.“
Deutsche U21-Männer dominieren das Spielfeld
Bereits am ersten Tag setzte das deutsche U21-Team ein Ausrufezeichen. Nach einem überzeugenden 7:0-Sieg gegen Australien folgte ein weiteres Torfestival gegen Schweden. Tore fielen im Minutentakt, das Endergebnis: ein beeindruckendes 14:1. Bundestrainerin Leonie Hell zeigte sich begeistert: „Die hätten es nicht besser machen können. Was hätte denn noch besser laufen sollen?“
Debütant mit besonderem Look
Für Justus Faßbender war es nicht nur sportlich ein besonderes Ereignis. Der WM-Debütant präsentiert sich mit einem auffälligen Kurzhaarschnitt, frisiert von seinen Teamkollegen. „Sehr ungewohnt. Ich hatte immer lange Haare. Aber man muss das mit Stolz rocken“, erklärte er lachend. Ob der neue Look bleibt? „Ich warte mal die Woche ab.“
Sport mit Seltenheitswert
Kanu-Polo ist in Deutschland eine Randsportart – rund 10.000 Aktive stehen zum Beispiel etwa 2,3 Millionen Fußballspielern gegenüber. Trotzdem bietet diese Sportart einzigartige Momente und spektakuläre Ergebnisse.

































