Palina Rojinskis ehrliche Körper-Beichte „Musste immer Diät halten”

Wie findet man einen gesunden Zugang zum Essen?
Palina Rojinski kennt man vor allem als Moderatorin und Schauspielerin. Was aber vielleicht nicht alle wissen: Als Jugendliche war die 40-Jährige Hochleistungssportlerin. Diese Zeit war für Palina geprägt von einem strengen Blick auf die Ernährung. Heute pflegt sie einen anderen Umgang mit ihrem Körper und Essen.
In Palina Rojinskis Jugend war Ernährung „negativ besetzt”
Mitte Januar schlüpft Palina Rojinski für den guten Zweck in eine neue Rolle: Sie sitzt eine Stunde lang an einer Edeka-Kasse, um Geld zu sammeln – für Kinder und Jugendliche zur Förderung der Ernährung und Bewegung. Eine Sache, die sie persönlich betrifft, denn es war ein großes Thema für sie als Jugendliche. Von ihrem dritten bis 14. Lebensjahr war sie Hochleistungssportlerin in rhythmischer Sportgymnastik. „Ernährung war ein wichtiges Thema, aber bei mir eher negativ besetzt“, erzählt Rojinski im RTL-Interview. In ihrer Sportart habe man „eigentlich immer Diät halten“ müssen – etwas, das sie als sehr streng empfand.
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Dabei liebe sie Essen, sagt sie. „Ich belohne mich auch total gerne mit Essen. Und dann habe ich aber über die Jahre gelernt, mich mit Essen zu belohnen. Darauf zu achten, was meinem Körper, meiner Gesundheit und meiner Laune guttut.“ Dieser Prozess sei nicht leicht gewesen, sondern ein Lernweg, gibt sie zu.
Druck von Schönheitsidealen: So geht Palina Rojinski damit um
Erschwert werde dieser Prozess durch äußere Einflüsse. Rojinski spricht über den Druck von Schönheitsidealen, vor allem durch Social Media. Das Problem sei, dass man von morgens bis abends Schönheitsbildern ausgesetzt sei, erklärt sie. Man beginne dann automatisch, sich zu vergleichen.
Sie selbst versuche deshalb bewusst, auch ungeschminkte und natürliche Seiten von sich zu zeigen: „Wir sind ja keine Roboter oder Maschinen. Und wenn da mal ein Pickel ist, dann ist da halt ein Pickel. Und wenn man schlecht geschlafen hat oder die ganze Zeit geheult hat, dann hat man halt auch Augenringe.“ Man dürfe in ihren Augen nicht vergessen, dass wir das alle gemeinsam hätten und dass es in Ordnung sei, sich Fehler und Schwächen zu erlauben.

Als Person des öffentlichen Lebens sei es dennoch schwierig, nicht in diese „Perfektionsrolle“ zu rutschen. Für Drehs sitze sie frühmorgens in der Maske, werde gestylt und sehe dann entsprechend aus – privat fühle sie sich oft ganz anders. Gerade junge Menschen würden die Vorbereitung hinter perfekten Bildern nicht sehen, sondern nur das Ergebnis.
Körperbild und Ernährung: Diese Tipps gibt Palina Rojinski für einen positiven Umgang
Heute beschreibt Rojinski ihren Umgang mit Körper und Ernährung als deutlich entspannter. Sie sei selbstbewusster geworden und lebe gesünder, ohne sich zu zwingen: „Mir hat früher diese Disziplin keinen Spaß gemacht. Ich hatte keine Lust darauf, zu hören, was ich zu essen habe. Ich wollte mir das selber aussuchen.”
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Heute habe sie Lust auf gutes Essen, weil sie merke, wie gut es ihr damit gehe. Sport sei für sie eine Phase – danach dürfe auch wieder Ruhe einkehren. „Es geht immer um die Balance“, sagt sie.
Jungen Menschen würde sie raten, nicht zu hart mit sich zu sein, aber auch Ziele zu haben. Kleine, erreichbare Ziele seien oft motivierender als große Perfektionsansprüche. Denn am Ende gehe es nicht um Kontrolle, sondern um ein gutes Gefühl – mit sich selbst und mit dem eigenen Körper, denn echte Schönheit entsteht ohne Druck.
Quellen: eigene RTL-Recherchen







