Keine Ruhe am FriedhofSeitdem DAS passiert! Hella von Sinnen geht nicht mehr zum Grab von Dirk Bach

Hella von Sinnen und Dirk Bach bei der Premiere von Sunshine Barry und die Discowürmer im Gloria - Kino in Stuttgart. Copyright: Eventpress Stollberg 28.10.2009
Hella von Sinnen und Dirk Bach waren jahrelang eng befreundet. (Archivbild)
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Sie waren nicht nur Kollegen, sondern engste Freunde.
Der Tod von Dirk Bach traf Hella von Sinnen tief – umso überraschender ist, was die Komikerin jetzt erzählt: Das Grab ihres langjährigen Weggefährten besucht sie inzwischen gar nicht mehr. Im Podcast „Gestatten, von Sinnen“ offenbart die 67-Jährige den schrecklichen Grund dafür.

Warum Hella von Sinnen das Grab ihres einst engsten Freundes meidet

Über viele Jahre gehörten Hella von Sinnen und Dirk Bach zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Comedy. Auch privat verband die beiden eine enge Freundschaft – wenn nicht sogar eine Seelenverwandtschaft. Sein Tod im Jahr 2012 traf von Sinnen daher schwer. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln.

Doch sein Grab besucht die Comedienne inzwischen nicht mehr, wie Hella in ihrer neuen Folge des „Gestatten, von Sinnen”-Podcasts mit Evelyn Burdecki als Gast plötzlich verrät.

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Der Grund macht sprachlos: Ausgerechnet am Grab ihres verstorbenen Freundes wurde Hella von Sinnen immer wieder von fremden Menschen angesprochen und nach einem gemeinsamen Foto gefragt. „Können wir mal ein Selfie machen?”, zitiert die Comedienne die Fragenden ungläubig.

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Ein Grund dafür ist offenbar auch die Bekanntheit des Kölner Friedhofs. Auf Melaten befinden sich die Gräber zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Bei Führungen können Besucher deren letzte Ruhestätten besichtigen – auch das Grab von Dirk Bach liegt nach von Sinnens Schilderung auf einer solchen Route.

Doch das ist für Hella von Sinnen noch längst keine Einladung. „Ich sage dir ganz ehrlich: Ich mache es nicht”, lautet ihre eindeutige Antwort auf die Frage nach einem Selfie auf dem Friedhof – eine Frage, die zugleich wohl auch der Grund ist, warum Hella von Sinnen die Ruhestätte ihres ehemaligen Seelenverwandten meidet: „Übrigens gehe ich seitdem, glaube ich, gar nicht mehr zum Dirk.”

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„Das sind keine Manieren!” – Hella von Sinnen findet Selfie-Anfragen am Grab geschmacklos

Dabei geht es von Sinnen nicht grundsätzlich darum, Fotos mit Menschen abzulehnen. Entscheidend ist für sie der Ort und der Moment. Wer einen trauernden Promi außerhalb des Friedhofs anspreche, könne mit einer ganz anderen Reaktion rechnen. Am Grab ihres verstorbenen Freundes zieht sie dagegen eine klare Grenze.

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Von Sinnen bezweifelt sogar, dass Menschen, die in einer solchen Situation nach einem Selfie fragen, tatsächlich Fans sind. Echte Fans würden schließlich wissen, wie sehr sie der Verlust enger Freunde und Familienmitglieder getroffen habe, erklärt sie im Podcast. „Ein echter Fan kommt nicht in so einem Moment und sagt: ‘Können wir mal ein Selfie machen?’”, stellt die 67-Jährige klar.

Aus diesem Grund findet Hella von Sinnen es durchaus angemessen, Menschen auf ein solches Verhalten hinzuweisen, zum Beispiel mit der Gegenfrage: „FindenSsie das eigentlich geschmackvoll?” In ihren Augen benötigen solche Menschen noch etwas Erziehung. Sie fasst ihre Haltung schließlich deutlich zusammen: „Das sind keine Manieren.“

Verwendete Quellen: „Gestatten, von Sinnen”-Podcast auf RTL