Er pfeift Spanien gegen ArgentinienFinal-Schiri vor sechs Jahren auf Sex-Party festgenommen

Veni, vidi, Vincic!
Das muss Schiedsrichter Slavko Vincic (46) gedacht haben, als er für die Leitung des WM-Finales berufen wurde. Bei der Verkündigung weinte der Slowene vor Freude. Doch über dem sportlich größten Ereignis seines Lebens liegt ein Schatten. Vor sechs Jahren wurde der Slowene auf einer Sex-Party festgenommen.
WM-Schiri tauchte bei Sex- und Drogenparty auf
Bei seinem ersten EM-Endspiel überhaupt steht Slavko Vincic im Mittelpunkt, wenn er das Finale zwischen Spanien und Argentinien um Megastar Lionel Messi (Sonntag 21 Uhr live bei MagentaTV und beim ZDF) pfeifen wird. Milliarden Augen werden auf ihn gerichtet sein. Die Erwartungen an den Unparteiischen sind enorm, das Vertrauen der FIFA in den Slowenen offenbar riesig.
Doch noch vor sechs Jahren gab es ganz andere Schlagzeilen um den Referee, der 2024 das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) geleitet hatte. Im Mai 2020 wurde Vincic bei einer Razzia in Bosnien-Herzegowina auf einer Sex- und Drogenparty in Bijeljina mit 34 weiteren Personen vorübergehend festgenommen.
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Organisiert war die verruchte Party von einem Instagram-Model, das damals verdächtigt worden war, Teil eines Waffen-, Drogen- und Prostitutionsrings zu sein. Die Polizei, die von der Party Wind bekam, löste die Veranstaltung auf, nahm alle Gäste fest und beschlagnahmte zudem eine große Menge an Drogen.
Der Verdacht: Vincic soll mit den anderen männlichen Gästen sexuelle Dienstleistungen der Organisatorin sowie deren Freundinnen in Anspruch genommen oder zumindest geplant haben.
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Alles ein Versehen? Vincic bedauert „großen Fehler”
Doch später auf der Polizeiwache dann die Erlösung: Laut den Ermittlern kannte Vincic die anderen Gäste gar nicht, war offenbar einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Auch gab es seinerseits keine Verstrickung in illegale Machenschaften. So wurde Vincic wieder freigelassen. Später sagte er der Nachrichtenagentur Vecer: „Nach einem Treffen mit einigen Geschäftspartnern gab es eine Einladung zu einer Party auf einer Ranch, der sind wir dann auch gefolgt. Was sich als großer Fehler herausstellte. Ich bedauere das sehr.”
Geschadet hat ihm der kurzzeitige Sexparty-Schock nicht. Sportlich gab es keine Konsequenzen. Mittlerweile gehört Vincic zu den besten Schiedsrichtern der Welt. Was er heute Abend wieder beweisen kann...
Verwendete Quellen: dpa, Bild, absolutfussball.com





