Scheidungsdrama auf SansibarGoodbye Deutschland: „Ich kann einfach nicht mehr“ – Levke kämpft verzweifelt um ihre Scheidung

„Ich kann einfach nicht mehr.“ Bei „Goodbye Deutschland“ liegen bei Levke Kersting die Nerven blank.
Seit zwei Jahren versucht Sansibar-Auswanderin Levke, sich offiziell von ihrem Mann Amosi scheiden zu lassen. Ohne den Schlussstrich kann sie ihr Grundstück kaum verkaufen und ihren beruflichen Neustart finanzieren. Doch der Heiler aus dem Volk der Sukuma verhindert die Trennung laut Levke immer wieder. Mal interveniere er vor Gericht, mal greife er zu „Voodoo“.

„Goodbye Deutschland“ begleitet Levkes Scheidungs-Kampf

Levke auf Sansibar
Levke kommt nicht richtig in die Pötte
VOX

Solange die Ehe auf dem Papier besteht, bleibt auch Levkes Zukunft blockiert. Sie will ihr Naturgrundstück verkaufen, um endlich das nötige Geld für ihr geplantes Dekogeschäft zu haben. Doch Amosi könnte Ansprüche auf den Erlös anmelden. Für Levke steht deshalb viel mehr auf dem Spiel als ein unterschriebenes Dokument. Vor vier Jahren verließ Levke Kersting Hannover und wagte auf Sansibar einen kompletten Neustart. Aus einem alten Container baute sie sich auf ihrem Grundstück ein Tiny House. Das Zuhause steht, doch beruflich kommt sie kaum voran. Für das Dekogeschäft fehlt das Geld. Der Verkauf des Grundstücks soll die Lösung sein.

Ausgerechnet ihre gescheiterte Ehe macht diesen Plan unsicher. Levke zeigt in der Sendung, wie sie Geld in einen Umschlag steckt. „Das muss ich hier jetzt in den Umschlag packen, damit keiner sieht, dass ich Schmiergeld zahle.“ Dann bricht ihre ganze Verzweiflung heraus. „Das ist eine never ending Story. Ich kann einfach nicht mehr. Diese ganze Korruption. Ich komme ja nicht weiter.“

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Ohne Scheidung bleibt ihr Neustart ein frommer Wunsch

Levke fürchtet, dass Amosi später wieder auftaucht und einen Teil des Verkaufserlöses verlangt. Genau diese Unsicherheit hält sie davon ab, das Grundstück einfach abzugeben. Jeder neue Behördengang kostet Kraft, ohne dass die 42-Jährige ihrem Ziel sichtbar näherkommt.

Ihr größter Wunsch ist deshalb klar. Sie will endlich rechtskräftig geschieden sein, frei über ihr Eigentum entscheiden und ihr eigenes Geschäft aufbauen. Doch der Weg dorthin zieht sich weiter.

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Levke glaubt an einen Fluch auf ihrem Grundstück

Zu den juristischen und finanziellen Sorgen kommt eine weitere Angst. Levke vermutet, dass Amosi sie und ihr Haus mit „Voodoo“ belegt hat. Nach einer erneuten Erkrankung sucht sie deshalb wieder einen Voodoo-Doktor auf. Er führt ein Schutzritual für Levke und das Grundstück durch.

Für die Auswanderin fühlt sich die Bedrohung real an. Das Ritual soll ihr neue Sicherheit geben und den Weg für den erhofften Verkauf freimachen.

Inzwischen belastet das Dauerdrama sogar ihre neue Liebe zu Tänzer Moe

Während Levke um die offizielle Trennung kämpft, gerät auch ihre Beziehung zu dem jungen Tänzer Moe unter Druck. Die Vergangenheit mit Amosi ist nicht abgeschlossen und drängt sich immer wieder in ihr neues Leben.

Levke will endlich selbst bestimmen, wie es weitergeht. Die Scheidung wäre für sie der entscheidende Schlussstrich und zugleich die Chance, auf Sansibar noch einmal ganz neu anzufangen. Wir drücken ihr weiterhin die Daumen dafür.