Gerüchte aus der HauptstadtpresseWüst statt Merz? NRW-Ministerpräsident als möglicher Kanzler-Nachfolger im Gespräch

In der Union wächst der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz. In Berlin wird schon NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst als möglicher Nachfolger gehandelt. Doch ein Kanzler-Tausch könnte für die Union zum riskanten Machtpoker werden.
Vom Rhein an die Spree?
Schlechte Umfragen für die Union, Zoff in der Koalition, Frust über Kanzler Friedrich Merz – und ein Gerücht: Könnte der Bundeskanzler ausgetauscht werden? Bei dieser Theorie fällt immer wieder ein Name: Hendrik Wüst. Der NRW-Ministerpräsident wird in Berlin als möglicher Nachfolger gehandelt.
Im Video: Interview mit Nadine to Roxel (Politische Chefreporterin RTL)
Probleme würden wohl bleiben
Doch ein Kanzler-Tausch wäre kein einfacher Wechsel wie bei einem Fußballtrainer, sondern ein politischer Machtkampf mit hohem Risiko. Klar ist: Die Probleme der Regierung würden dadurch nicht verschwinden. Der Streit mit der SPD, Wirtschaftsflaute und Reformstau würden wahrscheinlich dennoch bestehen bleiben. Trotzdem wächst in Teilen der CDU wohl der Wunsch nach Wüst. Er sei moderner, ruhiger und für viele wählbarer als Merz.
Eindruck einer nervösen Regierung
Kritiker warnen allerdings: Allein die Debatte über einen Austausch spielt der AfD in die Karten und verstärkt den Eindruck einer nervösen Regierung. Am Ende gilt deshalb für viele in der Union: Nicht der Kanzlername entscheidet über Erfolg oder Scheitern – sondern ob die Koalition endlich liefert.

































