Studie aus Köln zeigt ZusammenhangSocial Media sorgt für schlechtere Noten bei Schülern

Jugendliche verbringen immer mehr Zeit am Handy – mit negativen Folgen für die Schule. Eine neue Studie aus Köln zeigt jetzt einen klaren Zusammenhang. Die Ergebnisse dürften die Debatte um Social Media weiter anheizen.
Neue Zahlen zeigen klaren Zusammenhang
Viel Zeit auf Social Media, dann werden die Noten oft schlechter. Eine neue Studie aus Köln hat Daten der PISA-Studie 2022 ausgewertet und kommt zu diesem klaren Ergebnis: Je länger Jugendliche online sind, desto schwächer schneiden sie in der Schule ab. Forscher des Institut der deutschen Wirtschaft sehen als Hauptgrund die Zeit. Wer viel am Handy hängt, hat oft weniger Zeit für Hausaufgaben, Lesen oder Sport. Das wirkt sich direkt auf die schulischen Leistungen aus: Schüler mit mehreren Stunden täglicher Nutzung schneiden deutlich schlechter ab.
Im Video: Interview mit Prof. Christian Kleinschnitz (Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen)
Auch das Umfeld spielt eine Rolle
Die Studie macht gleichzeitig klar, dass Social Media nicht der einzige Einflussfaktor ist. Auch das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle für den Schulerfolg. Ein hoher Bildungsgrad der Eltern, viele Bücher oder die gesprochene Sprache zu Hause können Leistungen verbessern. Trotzdem bleibt der negative Zusammenhang mit intensiver Mediennutzung bestehen. Selbst wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, schneiden Vielnutzer schlechter ab. Die Ergebnisse sorgen für neue Diskussionen über den Umgang mit Smartphones. In Griechenland gibt es ähnliche Erkenntnisse, dort hat die Regierung reagiert und ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige angekündigt.

































