Royaler Besuch in NRWKönigin Silvia besucht ihre alte Schule in Düsseldorf
Royaler Besuch in Düsseldorf: Königin Silvia von Schweden ist zurück in ihrer alten Heimat. Die 82-Jährige hat einen besonderen Bezug zur Landeshauptstadt. Hier verbrachte sie einen Teil ihrer Jugend und machte ihr Abitur. Jetzt besucht sie ihre ehemalige Schule. Anlass ist die Einweihung des neuen Schulgebäudes.
Königin Silvia kehrt an ihre alte Schule zurück
Am Freitag (09.10.) besucht Königin Silvia von Schweden das Luisen-Gymnasium in Düsseldorf. Dort hat sie früher selbst die Schulbank gedrückt. Inzwischen ist das Gymnasium umgezogen. Der neue Standort liegt weniger als vier Kilometer vom alten Gebäude entfernt. Silvia verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Düsseldorf. Ihr Vater war Deutscher. Damals war das Luisen-Gymnasium noch eine Mädchenschule in der Innenstadt, unweit der Königsallee. Hier machte die spätere Königin ihr Abitur. Dass sie einmal Königin werden würde, ahnte sie als Teenagerin noch nicht. Im Gespräch mit RTL WEST verrät die 82-Jährige, dass sie gerne noch einmal Schülerin wäre. Vom neuen Schulgebäude ist sie begeistert. Mit ihrem Besuch geht für sie ein Traum in Erfüllung. Nach der Einweihung besucht Königin Silvia noch ein Kinderhospiz. Am Abend erhält sie den „Preis für Kindeswohl 2026“. Für das Wohl von Kindern setzt sie sich bereits seit Jahrzehnten ein.
Neues Gymnasium kostet rund 106 Millionen Euro
Der Umzug des Luisen-Gymnasiums war notwendig geworden. Das alte Gebäude war zu klein und sanierungsbedürftig. Der Neubau hat rund 106 Millionen Euro gekostet. Jetzt bietet die Schule Platz für etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler. Für viele Familien bedeutet der neue Standort auch einen anderen Schulweg. Für Julia Halinde ist das ein Vorteil. Ihre Familie wohnt jetzt näher an der Schule. Ihr Sohn braucht mit dem Fahrrad nur noch fünf Minuten. Seit einem Monat wird er bereits im neuen Gebäude unterrichtet.
Schulministerin Feller spricht über Bildung in NRW
Ein modernes Schulgebäude wie in Düsseldorf könnten auch andere Schulen in Nordrhein-Westfalen gebrauchen. Denn einige Gebäude sind marode. Gleichzeitig stehen die schulischen Leistungen in der Kritik. Bei der jüngsten PISA-Studie erzielte Deutschland seine bislang schlechtesten Ergebnisse. Bei der Einweihung ist auch NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) dabei. Gegenüber RTL WEST betont sie, dass grundlegende Fähigkeiten wieder stärker in den Mittelpunkt rücken müssten. Außerdem setzt sie auf individuelle Förderung. So sollen sich die Leistungen der Schülerinnen und Schüler verbessern. An ihre eigene Schulzeit erinnert sich die Ministerin gerne zurück. Welche Abschlussnote sie damals hatte, möchte sie allerdings nicht verraten.

































