Mit Krafttraining Operation umgangenEhemaliger Basketballprofi kämpft sich trotz doppeltem Bandscheibenvorfall zurück ins Feld

von Antonia Schütter

Nach einem gesundheitlichen Rückschlag kämpft sich Lotola Otshumbe zurück ins Feld. Im Sommer 2025 erlitt der ehemaliger Basketballprofi einen doppelten Bandscheibenvorfall in der Hals- und Lendenwirbelsäule. Mit dem richtigen Training umging er eine Operation.

Unfall bei Turnier

Basketball ist sein Leben: Seitdem Lotola Otshumbe zwölf Jahre alt ist, steht er auf dem Spielfeld - erst als Jugendnationalspieler und Profi, jetzt als Trainer für die Nachwuchs-Baller. Mittlerweile kann er die Kinder in Köln wieder trainieren. Vor wenigen Monaten ging das nicht. Der Sportler hatte einen doppelten Bandscheibenvorfall. Vergangenen Sommer wurde der 41-Jährige bei einem Turnier verletzt. Seine Gegner haben ihn in die Mangel genommen. Die Diagnose: Bandscheibenvorfall in der Lenden- und Halswirbelsäule. Ein Rückschlag für den 1,95-Meter-Mann, denn auch am Spielfeldrand muss er fit wie ein Turnschuh sein.

Sportler entscheidet sich gegen OP

Aufgeben kam für ihn nicht in den Korb. Eine Operation hätte dem 41-Jährigen helfen können. Er entschied sich aber bewusst dagegen und für ein aktives und gezieltes Krafttraining. Dafür besucht er ein spezielles Fitnessstudio in Bonn. Dort wird er von Ärzten und Sporttherapeuten individuell beraten und betreut. Der Sportler bereut seine Entscheidung nicht: Das Krafttraining schlägt bei ihm an und hilft ihm, wieder der Alte zu werden. Aktuell ist er zwei Mal die Woche in Bonn an den Geräten, wird weiter von Sporttherapeuten begleitet und konnte so eine Operation umgehen. Das ist aber nicht bei jedem ein Garant und sehr individuell.

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Trainiert Talente von Morgen

Bei Lotola Otshumbe hat sich die harte Arbeit ausgezahlt. Er trainiert wieder und kann sich uneingeschränkt dem Nachwuchs widmen. Seine Rolle hat sich mit seiner Verletzung verändert: vom aktiven Spieler zum Begleiter von jungen Talenten.