Damit sich die Leistung nicht verlangsamtMit diesem Trick überlebt euer Smartphone die Kältewelle!

Mensch und Technik bibbern!
In Deutschland ist es frostig kalt. Doch nicht nur den Menschen macht die Eiseskälte zu schaffen. Auch Smartphones vertragen die niedrigen Temperaturen nicht so gut.
Warum schadet Kälte meinem Handy?
Bei Minusgraden geht das Gerät zwar nicht gleich kaputt, allerdings verlangsamt sich die Leistung. So arbeitet der Prozessor langsamer und der Touchscreen reagiert verzögert. Zudem sei besonders der Akku im Winter empfindlich, erklärt Experte Sebastian Klöß vom Digitalverband Bitkom. „Je kälter, desto weniger Energie speichert er.“ Das gilt auch für mobile Akkus, sogenannte Powerbanks.
Lese-Tipp: Autofahrten gut überlegen – Glätte-Fahrplan ins Winterchaos
Im Video: Der Winter in Deutschland führt zu einigen Unfällen
Wie schütze ich mein Smartphone bei niedrigen Temperaturen?
Handynutzer sollten ihr Smartphone warmhalten und deshalb nah am Körper tragen, etwa in der Hosentasche oder der Jackeninnentasche. Das Gerät sollte nicht im Auto liegen bleiben, denn dort ist es schnell genauso kalt wie draußen. Per Headset lässt sich telefonieren oder das Smartphone per Sprachsteuerung bedienen, ohne dass es aus der Tasche genommen werden muss. Stöße oder Druck seien am besten zu vermeiden, „da kaltes Glas spröder ist und das Displayglas bei einem Sturz schneller springt“, rät Klöß. Wer sein Telefon vor Stürzen, Nässe, Kälte und Schmutz zusätzlich schützen will, sollte eine spezielle Hülle verwenden, etwa aus Neopren.
Was muss ich im Warmen beachten?
Nicht nur Minusgrade setzen den Geräten zu, sondern auch Temperaturschwankungen. Dabei kann sich im Inneren Kondenswasser bilden – wie es im Winter an Wohnungsfenstern gut zu beobachten ist. Das Wasser kann Bauteile beschädigen und damit zu Störungen oder Ausfällen führen.
Lese-Tipp: Smartphone-Displays voller Bakterien
Was kann ich bei Kondenswasser tun?
Besitzer sollten das Gerät ausschalten und versuchen, es zu trocknen. Wenn möglich, sollte der Akku entfernt und das Gerät anschließend mit geöffnetem Batteriefach der warmen Zimmerluft ausgesetzt werden. Viele Handys haben allerdings einen fest verbauten Akku, dann hilft oft nur der Reparaturservice, wenn trotz Ausschaltphase das Kondenswasser nicht verschwindet.
Lese-Tipp: Keimschleuder Smartphone: Wie viele Fäkalkeime lauern auf Ihrem Handy?
Was gilt es sonst noch zu beachten?
Generell empfiehlt es sich, das Smartphone morgens beim Verlassen der Wohnung voll aufgeladen mitzunehmen. Dann ist genügend Energie vorhanden, um im Notfall zu telefonieren, die Taschenlampe zu nutzen oder das Gerät als Navi zu verwenden. Außerdem gibt es Handschuhe mit leitfähigen Materialien an den Fingerkuppen – so kann das Telefon auch benutzt werden, ohne dass die Hände frieren. (anr)
Verwendete Quellen: AFP
































