Nachbarin verhinderte SchlimmeresMädchen (14) nach Suizidversuch im Koma! 20-Jähriger reiste aus Schweden an, um bei Tat zu „helfen”

Aufmerksame Nachbarin wird zur Lebensretterin!
Als sie zwei Personen mit einem Seil im Treppenhaus bemerkt, ruft sie sofort die Polizei. Die Beamten finden eine 14-Jährige in lebensbedrohlichem Zustand, können sie reanimieren. Jetzt liegt das Mädchen im künstlichen Koma. Besonders brisant: Ein 20-jähriger Schwede steht im Verdacht, an dem Suizidversuch mitgewirkt zu haben. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.
14-Jährige in Wien nach Suizidversuch im Koma
Eine Frau greift zum Handy und rettet womöglich ein Leben. Am Dienstagabend (26. Mai) bemerkt die Nachbarin in einem Treppenhaus in Wien zwei Personen mit einem Seil. Die Situation wirkt ernst. Sie alarmiert sofort die Polizei, wie das österreichische Nachrichtenportal heute.at berichtet. Als die Einsatzkräfte gegen 21.35 Uhr eintreffen, zählt jede Sekunde.
Lese-Tipp: Marine R. sitzt jetzt im Gefängnis – mit düsterem Ruf
Die Polizisten finden das Mädchen im Haus in einem kritischen Zustand. Die Einsatzkräfte und die Berufsrettung Wien können die Jugendliche reanimieren und bringen sie anschließend in ein Krankenhaus. Dort wird sie nach Angaben der Polizei derzeit im künstlichen Koma gehalten.
20-Jähriger soll Mithilfe gestanden haben
Kurz nach dem Vorfall richten sich die Ermittlungen auf einen 20-jährigen Schweden. Er wird vorläufig festgenommen und steht unter Verdacht, an der versuchten Selbsttötung des Mädchens mitgewirkt zu haben. Das Landeskriminalamt Wien (Ermittlungsbereich Leib/Leben) übernimmt den Fall.
Bei seiner Einvernahme soll der 20-Jährige ausgesagt haben, das Seil für den Suizidversuch besorgt zu haben. Er sei eigens aus Schweden angereist, um die 14-Jährige zu treffen. Ein erster Suizidversuch der Jugendlichen soll gescheitert sein. Einen erneuten Versuch habe sie schließlich selbst durchgeführt.

Der Mann wurde in eine Justizanstalt gebracht. Er soll seine Mithilfe an der versuchten Selbsttötung gestanden haben. Für ihn gilt bis zu einer möglichen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Hier findet ihr Hilfe in schwierigen Situationen
Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.
Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
Verwendete Quelle: heute.at


