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Selbstmord

Der Selbstmord wird auch als Suizid, Selbsttötung oder Freitod bezeichnet. Er beschreibt die frühzeitige Beendigung des eigenen Lebens.

Selbstmord Istockphoto

Von einem Selbstmord wird gesprochen, wenn ein Mensch sein Leben auf eigenen Wunsch beendet, zum Beispiel, wenn er keinen Ausweg mehr aus seiner aktuellen Situation sieht. Wissenschaftler sprechen von einem sogenannten Suizid.

Oft geht einem Selbstmord eine lange Leidensphase voraus, aus der sich der Mensch aus eigener Kraft nicht befreien kann und deshalb im Tod die Lösung seines Problems sieht. Da der Mensch einen natürlichen Überlebenstrieb hat, benötigt es große Überwindung, sich das Leben zu nehmen.

Ein Selbstmord kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Häufig sind es der Sprung von einer Brücke oder Klippe, die Tötung mit einer Schusswaffe und das Aufschlitzen der Hals- oder Pulsschlagadern. Gelingt es der Person nicht, sich umzubringen – zum Beispiel wenn sie dabei entdeckt wird – ist von einem Selbstmordversuch die Rede. Viele Konflikte können zum Wunsch führen, das Leben vorzeitig zu beenden: Streit in der Familie, der Tod eines geliebten Menschen, hohe Schulden, Krankheit oder Enttäuschung in der Liebe. Besteht bei einem Menschen eine akute Gefahr, kann er einen Psychologen aufsuchen, der sich seiner Probleme annimmt. Rund 90 Prozent von Selbsttötungen und Selbsttötungsabsichten sind in westlichen Gesellschaften auf diagnostizierbare psychische Erkrankungen zurückzuführen.

Rechtlich gesehen handelt es sich um eine Grauzone, insbesondere wenn es um assistierten Suizid oder Tötung auf Verlangen handelt.

Hinweis der Redaktion: Bei der Telefonseelsorge (www.frnd.de) erreichen Sie unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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