Angreifer hätte „nicht mehr auf der Straße sein dürfen” Caleb (14) auf Schulweg erstochen

Der 14-jährige Caleb kommt auf dem Rückweg von der Schule ums Leben.
Der Teenager kommt auf dem Weg zur Schule ums Leben.
CNN Newssource

Warum musste Caleb sterben?
Freunde und Angehörige sind fassungslos: Ein 29-Jähriger soll den Teenager grundlos erstochen haben. Es war wohl nicht sein erster Angriff.

Der Teenager wird auf offener Straße niedergestochen

Am Freitag (10. Januar) ist der 14-jährige Caleb auf dem Weg zu seiner Schule in dem New Yorker Stadtteil Bronx (USA), als er brutal überfallen wird. Mit einem Messer soll der 29-jährige Waldo M. dem Jungen in Herz und Lungen gestochen haben – ohne offensichtlichen Grund. Caleb wird mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte seinen Tod feststellen. Überwachungskameras filmen den Angreifer auf seiner Flucht vom Unfallort, die Bilder lenken den Verdacht auf Waldo M. . Als Polizisten den dringend tatverdächtigen 29-Jährigen am Samstag in New York festnehmen, finden sie ein blutverschmiertes Messer bei ihm. Der 29-Jährige wird wegen Mordes, Totschlag und illegalem Waffenbesitz angeklagt. Für die Beamten ist der Mann kein Unbekannter.

Lese-Tipp: Weil sie Schluss macht, geht er auf sie mit dem Messer los

Video-Tipp: Blutige Attacke in Niedersachsen

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Verdächtiger schlug schon mehrfach zu

Waldo M. gilt als psychisch krank und ist polizeibekannt: Er wurde schon mehrfach wegen Waffenbesitzes und Brandstiftung festgenommen. Außerdem verdächtigen ihn die Behörden, Anfang des Monats für eine andere Messerstecherei verantwortlich zu sein: Am 5. Januar soll Waldo M. einen 38-Jährigen in einer U-Bahnstation verletzt haben.

Lese-Tipp: Mann wirft Fäkalien auf mehrere Bundesbehörden und kommt mit Geldstrafe davon

Für die Angehörigen des getöteten Caleb unverständlich: Wie konnte es sein, dass Waldo M. auf freiem Fuß war? „Ich bin traurig und wütend, weil ich glaube, dass das System versagt hat“, erklärt eine Tante von Caleb einem US-amerikanischen Fernsehsender: „Dieser Mann hätte nach so vielen Vergehen nicht mehr auf der Straße sein dürfen.” Ein Behördenversagen, findet auch Jessica Tisch, Kommissarin bei der New Yorker Polizei: „Unsere Strukturen, um mit Wiederholungstätern und schweren psychischen Störungen umzugehen, sind gescheitert“, gesteht sie laut dem Nachrichtenportal ABC News. (fga)