Der Wahl versucht, sich freizuschwimmen. So jedenfalls sieht es von außen aus. Am Abend versuchen die Retter noch einmal das Tier zu drehen, damit es Richtung Freiheit schwimmen kann. Zunächst mit Erfolg. Doch dann die Ernüchterung.
"Es ist tatsächlich auch 20, 25 Meter rausgeschwommen in tieferes Gewässer, so dass er eigentlich frei war. Aber ob ihm nun die Kraft oder Motivation gefehlt hat, weil er war frei. Er hätte einfach geradeaus schwimmen müssen, aber er hat es nicht getan. Und jetzt sitzt er erstmal wieder in Richtung Sandbank fest."
Schon tagsüber hatten die Experten versucht, den jungen Walbullen zu befreien. Mit Schiffen erzeugten sie Wellen, in der Hoffnung, das schwere Tier so von der Sandbank zu spülen. Seine Hilferufe herzzerreißend.
Eigentlich gehört der Buckelwal gar nicht in die Ostsee. Möglicherweise ist er schlicht falsch abgebogen.
"Alle folgen natürlich auch der Nahrung. Das heißt, wenn der Hering dann von der Nordsee in die Ostsee hineinströmt, dann kann sein, dass er ihm gefolgt ist. Und das war natürlich verhängnisvoll für ihn."
Ob es noch Rettung für den Wal gibt, ist heute Morgen völlig unklar, zumal das Tier ganz offensichtlich sehr geschwächt und krank ist.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen