„Ich kann mir den Horror kaum vorstellen“Passagier aus Achterbahn geschleudert? Ein Toter und mehrere Verletzte nach Freizeitpark-Unfall

Nach dem Unglück werden neun weitere Achterbahnen stillgelegt.
Ein Besuch im Freizeitpark endet in einer Tragödie! Im US-Bundesstaat Georgia stirbt ein Mensch bei einem Zwischenfall an einer Achterbahn, mehrere weitere werden verletzt. Augenzeugen berichten, dass ein Mann aus einem Wagen gestürzt sein soll. Jetzt zieht der Betreiber weitreichende Konsequenzen. Doch was ist tatsächlich passiert?
Tödlicher Achterbahn-Unfall in den USA gibt Rätsel auf
Ein Tag voller Spaß und Nervenkitzel endet in einem Albtraum! Am Montagnachmittag (12. Oktober) kommt es im Freizeitpark „Six Flags Over Georgia“ in Austell, rund 24 Kilometer nordwestlich von Atlanta, zu einem folgenschweren Zwischenfall. Ein Mensch stirbt, mehrere weitere werden verletzt. Das bestätigt die Polizei von Cobb County.
Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtet, sind die genauen Umstände des Unglücks bislang unklar. Weder die Todesursache noch die Art und Schwere der weiteren Verletzungen wurden zunächst offiziell bekannt gegeben.
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Allerdings gibt es erschütternde Augenzeugenberichte. Gegenüber dem US-Sender WXIA schildern Besucher, dass ein Mann aus der Achterbahn „Goliath“ gestürzt sein soll. Ein Zeuge berichtet sogar, der Mann habe beim Sturz mehrfach Teile des Fahrgeschäfts getroffen.
Fahrgäste müssen aus riesiger Achterbahn gerettet werden
Lokale Fernsehsender zeigen unterdessen Aufnahmen von einer Evakuierung der Achterbahn „Goliath“. Besucher werden über eine Notfalltreppe an der Steigung der Bahn in Sicherheit gebracht. Ob sich der tödliche Vorfall tatsächlich auf diesem Fahrgeschäft ereignete, haben die Behörden zunächst nicht bestätigt.
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Die Dimensionen der Achterbahn sind beeindruckend. „Goliath“ ist rund 61 Meter hoch und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 113 Kilometern pro Stunde. Eine Fahrt dauert etwa dreieinhalb Minuten. Die Ermittlungen hat inzwischen die für schwere Straftaten zuständige Einheit der Polizei von Cobb County übernommen. Sie soll klären, wie es zu der Tragödie kommen konnte.
Six Flags schließt neun Achterbahnen in sechs Freizeitparks
Nach dem tödlichen Zwischenfall reagiert der Betreiber mit weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen. Insgesamt neun Achterbahnen in sechs verschiedenen Parks werden vorübergehend stillgelegt. Es handelt sich um Fahrgeschäfte, die der betroffenen Bahn ähneln. Die Entscheidung sei vorsorglich getroffen worden.
Das Unternehmen zeigt sich erschüttert über den Todesfall und spricht den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Auch betroffene Besucher und Mitarbeiter sollen Unterstützung erhalten. Man arbeite eng mit den Behörden zusammen, um die Hintergründe aufzuklären.
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Lisa Cupid, Vorsitzende der Bezirksverwaltung von Cobb County, findet ebenfalls bewegende Worte. „Ich kann mir den Horror, den die Besucher und Mitarbeiter heute miterlebt haben, kaum vorstellen“, erklärt sie in einer offiziellen Stellungnahme. Ihr Herz sei bei der Familie, die einen geliebten Menschen verloren habe.
Besonders tragisch sei, dass sich das Unglück an einem Ort ereignet habe, der für Generationen von Familien mit glücklichen Erinnerungen verbunden sei. Wie genau der Mensch ums Leben kam und warum weitere Besucher verletzt wurden, müssen die Ermittlungen jetzt zeigen.
Verwendete Quellen: AP News


