Unglaubliche Szenen in Guatemala Familie trauert um Yuleidy (15) – plötzlich bewegt sie sich im Sarg! 

Sargträger schieben einen Sarg.
Jugendliche erwacht im Sarg (Symbolbild).
Bernd Thissen/dpa

Ihre Familie glaubt, sie für immer verloren zu haben!
Die 15-jährige Yuleidy wird für tot gehalten und liegt bereits in einem Sarg. Doch während ihre Mutter weinend Abschied nimmt, geschieht das Unglaubliche: Das Mädchen öffnet plötzlich die Augen! Jetzt beschäftigen sich sogar die Behörden mit dem rätselhaften Fall.

Guatemala: Mädchen (15) erwacht bei eigener Trauerfeier im Sarg

Es sind Szenen, die für eine Familie in Guatemala kaum zu begreifen sind! Die 15-jährige Yuleidy Ixcotoyac wird für tot gehalten. Angehörige, Nachbarn und Mitglieder einer Kirchengemeinde versammeln sich im Dorf El Jocote in der Region Quiché, um Abschied von ihr zu nehmen. Ein Sarg ist bereits besorgt, die Trauerfeier wird vorbereitet.

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Doch dann geschieht etwas völlig Unerwartetes: Das Mädchen bewegt sich plötzlich! Wie die guatemaltekische Zeitung Prensa Libre unter Berufung auf ein Interview des lokalen Senders TV SAC berichtet, bemerkt Yuleidys Mutter Lesbia de Ríos die Bewegungen, als sie weinend über dem Sarg ihrer Tochter liegt.

Die Familie öffnet ein Sichtfenster des Sarges. Kurz darauf richtet sich die 15-Jährige nach Angaben ihrer Mutter plötzlich auf. Für die Angehörigen ist es ein Wunder. Doch war Yuleidy tatsächlich tot?

Vater bemerkt bei Tochter keinen Puls mehr – und kehrt um

Begonnen hatte alles mit einem medizinischen Notfall. Yuleidy klagt nach eigenen Angaben über starke Schmerzen in der Brust. Schließlich verliert sie das Bewusstsein. Ihr Vater Abraham Ixcotoyac Tojin, ein evangelischer Pastor, will sie deshalb ins Krankenhaus bringen. Doch während der Fahrt glaubt er, dass seine Tochter gestorben ist. Er hält an, überprüft ihre Atmung und versucht, ihren Puls zu fühlen. Vergeblich, wie er später im Interview mit TV SAC schildert.

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Statt die Fahrt zum Krankenhaus fortzusetzen, kehrt der Vater mit seiner Tochter um. Er besorgt einen Sarg und bringt das Mädchen nach Hause. Dort bereiten die Angehörigen bereits die Trauerfeier vor. Nach Angaben der Familie liegt Yuleidy insgesamt etwa acht Stunden im Sarg, bevor sie wieder zu Bewusstsein kommt. Eine ärztliche Untersuchung hatte zuvor nicht stattgefunden

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Vater spricht von göttlicher Eingebung – Staatsanwaltschaft ermittelt

Warum brachte Abraham Ixcotoyac seine Tochter nicht ins Krankenhaus, als er glaubte, sie sei gestorben? In einem weiteren Interview mit Prensa Libre liefert der Pastor eine ungewöhnliche Erklärung: Er habe eine göttliche Eingebung erhalten und sich deshalb entschieden, nach Hause zurückzukehren.

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Doch die Behörden wollen nun genau wissen, was geschehen ist. Die Staatsanwaltschaft in Guatemala hat Ermittlungen eingeleitet. Dabei geht es insbesondere um die Frage, warum die Angehörigen das Mädchen ohne ärztliche Todesfeststellung für tot erklärten und eine Beerdigung vorbereiteten. Auch die staatliche Kinderschutzbehörde PGN schaltet sich ein. Yuleidy wird zur medizinischen Untersuchung in das Regionalkrankenhaus von Huehuetenango gebracht. Dort sollen unter anderem Untersuchungen ihres Gehirns und Herzens helfen, die Ursache für den rätselhaften Vorfall zu klären.

War Yuleidy wirklich tot? Ärzte sollen Rätsel aufklären

So unglaublich die Geschichte klingt: Dass die 15-Jährige tatsächlich gestorben und anschließend wieder zum Leben erwacht ist, lässt sich bislang nicht belegen. Eine ärztliche Bestätigung ihres angeblichen Todes gibt es nicht. Fest steht lediglich, dass ihr Vater nach eigenen Angaben weder Atmung noch Puls feststellen konnte und die Familie daraufhin von ihrem Tod ausging.

Inzwischen ist Yuleidy wieder bei Bewusstsein. Ihr Vater berichtet, dass ihr Zustand stabil sei. Die Ergebnisse der medizinischen Untersuchungen stehen allerdings noch aus. (anr)

Verwendete Quelle: Prensalibre.com