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Guatemala

Guatemala ist ein Staat in Zentralamerika, der an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Er befindet sich im Süden der Halbinsel Yucatán.

Guatemala picture-alliance / Bildagentur-online/M.Dietrich

Die Republik Guatemala ist ein mittelamerikanischer Staat südlich von Mexiko und hat rund 17,2 Millionen Einwohner (Stand 2018). Die Fläche misst in etwa 110.000 km². Die gleichnamige Hauptstadt ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes und wird von mehreren Vulkanen sowie Regenwald umgeben.

Wie in den meisten Staaten der Region ist auch in Guatemala Spanisch die Amtssprache, wenngleich darüber hinaus eine Vielzahl indigener Sprachen gesprochen wird. Auffällig ist der hohe Anteil an indigener Bevölkerung, der weit über dem lateinamerikanischen Durchschnitt liegt und sich auf etwa 40 Prozent beläuft (Stand 2016). Generell sind hier Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde zu Hause. Auch britische, belgische und italienische Zuwanderer leben in dem lateinamerikanischen Staat.

Guatemala besitzt sowohl einen kleinen Zugang zum Golf von Mexiko als auch eine lange Küste am Pazifischen Ozean. Große Teile des Landes bestehen aus Regenwald – hier herrscht tropisches Klima. Besonders aus der Zeit der Maya-Herrschaft blieben viele historische Stätten erhalten, die von den spanischen Konquistadoren wegen ihrer Lage mitten im Dschungel oft nicht entdeckt wurden. Von den Spaniern wurde neben der Sprache auch die römisch-katholische Kirche ins Land gebracht. Ihr gehört etwa die Hälfte der Bevölkerung an. Ähnlich dem gesamtamerikanischen Trend konnten auch in Guatemala evangelikale Freikirchen zahlreiche neue Mitglieder gewinnen. Für Touristen interessant ist in erster Linie die Landschaft: Sowohl der Atitlán-See als auch der Lago Izabal werden häufig besucht.

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