Piloten senden NotsignalUS-Luftfahrtbehörde korrigiert sich: Kein Feuer in Cockpit von Swiss-Flugzeug

Swiss A330 HB-JHK
In diesem Airbus 330 von Swiss gab es den Alarm (Archivfoto)
© Swiss International Air Lines Ltd.

Die US-Luftfahrtbehörde hat ihre eigene Meldung korrigiert.
Zunächst hatte die FAA berichtet, die Crew von Swiss-Flug LX16 von Zürich (Schweiz) nach New York (USA) habe am Montag ein Feuer im Cockpit gemeldet. Die Fluggesellschaft selbst hatte bei RTL.de von Rauch in der Kabine gesprochen. Das schreibt nun auch die Behörde.

Swiss-Flug LX16 sendet Notsignal über dem Atlantik

Es beginnt als Routine-Flug. Der Airbus A330 der Gesellschaft Swiss (gehört zur Lufthansa-Gruppe) macht sich Montag um kurz nach 10 Uhr in Zürich auf den Weg nach New York. An Bord 208 Passagiere plus die Crew. Der knapp 15 Jahre alte Flieger hat es fast komplett über den Atlantik geschafft, als sich der vordere Bereich der Kabine plötzlich mit Rauch füllt.

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Eine Swiss-Sprecherin bestätigt bei RTL eine „unklare Rauchentwicklung im vordersten Teil der Business Class. In einer solchen Situation landen die Piloten das Flugzeug unverzüglich und setzen zusätzlich ein Notsignal ab, damit die Flugsicherung den Flug mit der gebotenen Priorität behandelt.”

Swiss-Piloten landen Airbus in Bangor (Maine)

Aufzeichnungen des Portals Flightradar24 zeigen, wie der Airbus eine scharfe Kurve fliegt und in einen steilen Sinkflug geht. Die Maschine landet schließlich in Bangor (US-Bundesstaat Maine). Die Swiss-Sprecherin: „Die örtliche Feuerwehr stand bei der Landung vorsorglich bereit. Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme und gehört in einer solchen Situation zum üblichen Vorgehen – denn Sicherheit hat stets oberste Priorität. Die Feuerwehr hat das Flugzeug nach der Landung überprüft und konnte keine Feuer- oder Hitzeentwicklung feststellen.”

Alle 208 Passagiere sowie die Crew seien wohlauf. Nach RTL-Informationen soll für alle jetzt die Weiterreise organisiert werden. Das Flugzeug steht noch auf dem Flughafen Bangor.

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Was führte zur Rauchentwicklung im Swiss-Flugzeug?

Dort beginnt jetzt die Suche nach der Ursache. Die Swiss-Sprecherin: „Was die mögliche Rauchentwicklung ausgelöst hat, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Gewissheit sagen. In einer solchen Situation gehen wir keine Risiken ein – deshalb entscheiden sich unsere Crews immer für die sicherste Variante und handeln vorsorglich. Unsere Expertinnen und Experten werden das Flugzeug nun eingehend untersuchen. Wir bitten um Verständnis, dass wir bis zum Abschluss dieser Abklärungen nicht über mögliche Ursachen spekulieren.”

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat ebenfalls eine Untersuchung angekündigt. Sie spricht seit Dienstagmittag deutscher Zeit auch nicht mehr von Feuer im Cockpit, sondern von Rauch in der Kabine.

Verwendete Quellen: FAA, eigene RTL-Recherche, AV Herald, Statement Swiss