Schwerer Unfall auf Autobahn in ÖsterreichLeitplanke durchbohrt Auto – weiteres deutsches Opfer stirbt

Tragödie auf der A1.
Nach einem verheerenden Unfall auf der Westautobahn in Österreich am Samstagmorgen (18. Juli) ist nun auch die letzte Insassin gestorben. Bei dem Crash hatte sich die Leitplanke längs durch das Auto gebohrt. Die drei Todesopfer sind laut Polizei Vater, Mutter und Sohn und stammen aus Nordrhein-Westfalen.
Fahrer und Beifahrer sterben noch am Unfallort
Wenige Tage nach dem schweren Autounfall auf der österreichischen Westautobahn ist nun auch die 82-jährige Frau ihren Verletzungen erlegen. Der 74 Jahre alte Fahrer und der 44-jährige Beifahrer des Autos hatten bereits den verheerenden Aufprall nicht überlebt. Rettungskräfte konnten an der Unfallstelle nichts mehr für die beiden Männer tun.
Die 82-Jährige hatte auf der Rückbank gesessen und war bei dem Unfall zunächst schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte sie nach dem Unfall in die Klinik nach Linz. Wie die Polizei in Niederösterreich laut dpa mitteilt, starb sie dort.
Alle drei Verunglückten stammten aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben eines Polizeisprechers handelt es sich bei den Todesopfern um Vater, Mutter und Sohn.
Leitplanke bohrte sich längs durch den Wagen
Das Auto war am Samstag gegen 6.40 Uhr auf der Westautobahn A1 unterwegs. Nahe Oed-Oehling im Raum Amstetten kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm: Die Leitplanke durchdrang das Fahrzeug der Länge nach.
Der Unfallort liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Salzburg und Wien. Warum das Auto die Fahrbahn verließ, ist weiterhin unklar. (lha)
Verwendete Quellen: dpa


