Wut-Attacke in 3.000 Metern Höhe„Video ist unvorteilhaft“ – jetzt spricht der Pöbel-Bergführer zum Großglockner-Eklat
Jetzt erzählt er seine Version!
Seine Wut-Attacke am Großglockner in Österreich (oben im Video) sorgte für Entsetzen, nun meldet sich der beteiligte Bergführer erstmals selbst zu Wort. Dabei deutet er eine Vorgeschichte an und spricht von zwei „ego-infizierten“ Menschen. Doch genau an dieser Darstellung gibt es Zweifel.
Großglockner-Bergführer spricht über den Vorfall
Nachdem ein Video vom Großglockner millionenfach angesehen wurde und heftige Kritik ausgelöst hatte, äußert sich der inzwischen ehemalige Bergführer erstmals öffentlich zu dem Vorfall. Gegenüber der Kleine Zeitung räumt er ein: „Man muss nichts schönreden, das kann man auch nicht. Das Video ist unvorteilhaft für mich.“
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Die alleinige Verantwortung für die Eskalation sieht der Steirer offenbar nicht bei sich. „Da trafen sich zwei, die ego-infiziert sind“, erklärt er laut Kleine Zeitung. Dann deutet er an, dass es vor den gefilmten Szenen bereits eine Vorgeschichte gegeben habe: „Aber wen interessiert die Vorgeschichte, wie es zu dieser Szene kam?“ Konkreter wird er dazu allerdings nicht.
Genau hier widersprechen sich die Darstellungen. Wie die Kronen Zeitung berichtet, bestreitet der offensichtlich gemeinte polnische Bergsteiger, dass es vor der aufgezeichneten Szene überhaupt ein Zusammentreffen mit dem Österreicher gegeben habe. Damit steht in diesem Punkt Aussage gegen Aussage.

Krasse Sätze auf 3.000 Metern: „Ich bin Bergführer, halt’s Maul!“
Was auf den Aufnahmen selbst zu sehen und zu hören ist, hatte zuvor für Empörung gesorgt. Am 22. August war der Pole mit seiner Frau auf einer engen Passage am Großglockner in Österreich unterwegs. Der Bergführer überholte die beiden.
Anschließend entwickelte sich ein heftiger Streit auf knapp 3.000 Metern Höhe, bei dem unter anderem die Sätze „Ich bin Bergführer, halt’s Maul!“ und „Ich komme rauf und geb dir eine!“ fielen. Auch der polnische Bergsteiger wurde im Verlauf der Auseinandersetzung laut.
Der Kalser Berg- und Skiführerverein erklärte damals, der Mann sei kein Mitglied des Vereins gewesen. Weil die Tour jedoch über das dortige Bergführerbüro vermittelt worden war, distanzierte sich der Verein ausdrücklich von seinem Verhalten und schloss ihn von weiteren Vermittlungen aus. Alle Beteiligten kamen unverletzt vom Berg.
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Nach dem Eklat gibt der Pöbel-Bergführer seine Lizenz zurück
Inzwischen hat der Mann laut Kronen-Zeitung auch seine Bergführer-Lizenz zurückgelegt. Besonders schwer scheint ihn dieser Schritt nach eigener Darstellung nicht zu treffen. „Das war nur ein kleiner Teil, eine Nebenbeschäftigung. Wenn eine Tür sich schließt, tut sich eine andere auf“, sagt der ehemalige Großglockner-Bergführer.
Seine erste öffentliche Reaktion liefert damit zwar erstmals seine Sicht auf den Streit. Was genau vor der gefilmten Eskalation passiert sein soll, bleibt jedoch offen. Denn der Pole bestreitet ein vorheriges Aufeinandertreffen ausdrücklich ...
Verwendete Quellen: Kleine Zeitung, Kronen Zeitung


