„Ich glaube, ich wurde vergewaltigt“U-Boot-Kommandeur missbraucht jungen Matrosen – jetzt muss er ins Gefängnis

Er wachte ohne Erinnerung auf.
Der ehemalige Kommandeur eines britischen Atom-U-Boots muss wegen eines sexuellen Übergriffs auf einen jungen Matrosen ins Gefängnis. Das Opfer schilderte vor Gericht erschütternde Momente.
Gemeinsamer Abend nimmt dramatisches Ende
„Ich glaube, ich wurde vergewaltigt!” Mit diesen Worten wandte sich der junge Matrose nach seiner Flucht an einen Mitarbeiter auf dem Marinestützpunkt. Kurz zuvor war er nach eigenen Angaben im Bett des Offiziers John C. aufgewacht – ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen war.
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Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, soll der 46-jährige Lieutenant Commander den jüngeren Soldaten nach einem gemeinsamen Abend mit Alkohol und Kokain in sein Zimmer auf dem Marinestützpunkt HMNB Devonport gelockt haben. Als der Matrose gehen wollte, soll John C. ihn zunächst gegen seinen Willen festgehalten haben.
Erst später gelang dem jungen Mann die Flucht. Eine Reinigungskraft schilderte vor Gericht, der Matrose habe laut geweint, immer wieder gesagt: „Ich glaube, ich wurde vergewaltigt“ und erklärt: „Er hat mich nicht gehen lassen.“
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Drogen im Körper nachgewiesen
Der ehemalige Matrose sagte vor Gericht, er habe niemals freiwillig Drogen genommen. Später hätten toxikologische Untersuchungen jedoch bestätigt, dass sich Betäubungsmittel in seinem Körper befanden.
„Die Marine war meine erste Wahl, meine zweite und letzte Wahl – sie war alles, woran ich seit meiner Kindheit gedacht hatte. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Drogen genommen“, sagte der Mann. Er habe große Angst gehabt, wegen der nachgewiesenen Drogen aus der Marine ausgeschlossen zu werden.
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Nach der Anzeige wurde John C. festgenommen. In seiner Jackentasche sollen Kokainreste gefunden worden sein. Außerdem wurde laut Gerichtsverfahren seine DNA in der Unterwäsche des Opfers nachgewiesen.
Ein Militärgericht in Catterick sprach den früheren Offizier wegen sexuellen Übergriffs, Freiheitsberaubung und Kokainbesitzes schuldig. Das Gericht bezeichnete die Tat als „geplanten und räuberischen Übergriff“. John C. wurde zu 33 Monaten Gefängnis verurteilt. Während des Prozesses meldete sich außerdem ein zweiter ehemaliger Matrose und erhob ähnliche Vorwürfe wegen eines mutmaßlichen Vorfalls aus dem Jahr 2013. In diesen Anklagepunkten wurde John C. jedoch freigesprochen.
Verwendete Quellen: The Sun



