Terror-Angst über den WolkenTeenager nennt Bluetooth-Gerät „BOMB“ – Mallorca-Flug dreht über dem Atlantik um

Ein schlechter Scherz mit riesigen Folgen.
Ein United-Airlines-Flug von New York nach Mallorca ist bereits über dem Atlantik, als plötzlich Alarm ausgelöst wird. Die Crew entdeckt aus der Liste verfügbarer Bluetooth-Geräte einen Namen, der alle aufschrecken lässt: „BOMB”.
„Schalten Sie Bluetooth sofort aus!”
Für die Passagiere beginnt der Flug nach Mallorca zunächst ganz normal. Die Boeing 767 hebt am Samstagabend (30. Mai) in Newark bei New York ab und nimmt kurz auf Spanien. Doch rund anderthalb Stunden später kommt eine ungewöhnliche Durchsage. Die Crew fordert alle Passagiere auf, ihre Bluetooth-Verbindungen sofort auszuschalten. Hintergrund ist offenbar ein Gerät, das in der Kabine mit dem Namen „BOMB” angezeigt wird.
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Die Besatzung wiederholt die Aufforderung mehrfach. Schließlich stellt sie ein Ultimatum: Wenn die aktiven Bluetooth-Signale nicht verschwinden, müsse das Flugzeug umkehren.
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Piloten brechen Flug über dem Atlantik ab
Der Gerätename bleibt offenbar weiterhin sichtbar. Für die Besatzung ist die Situation zu riskant. In knapp 10.000 Metern Höhe setzen die Piloten den internationalen Notfallcode 7700 ab und drehen über dem Atlantik um.
Nach der Landung in Newark wartet bereits ein Großaufgebot von Sicherheitskräften. Die Passagiere müssen das Flugzeug ohne Koffer und Handgepäck verlassen. Anschließend durchsuchen Polizei und Bundesbehörden mit Spürhunden die Maschine. Erst nach erneuten Sicherheitskontrollen darf der Flug später mit einer neuen Crew fortgesetzt werden.

FBI ermittelt nach dem Vorfall
Nach den Untersuchungen stellt sich heraus: Es war keine echte Bombe an Bord. US-Medien berichten übereinstimmend, dass ein 16-jähriger Passagier den Namen eines Bluetooth-Geräts auf „BOMB” geändert haben soll. Genau dieser Name taucht anschließend auf den Geräten anderer Passagiere auf und löst die Sicherheitsmaßnahmen aus.
Auch wenn sich der Alarm als Fehlalarm herausgestellt hat, könnte der Vorfall für den Jugendlichen Folgen haben. Laut Informationen der New York Post untersucht inzwischen das FBI den Fall. Ob Anklagen erhoben werden oder weitere Konsequenzen drohen, ist bislang noch offen. (nha)
Verwendete Quellen: New York Post, CNN
































