Piloten senden NotsignalFeuer im Cockpit! Swiss-Flug nach New York muss sofort landen

Auf einmal ist überall Rauch!
Drama an Bord von Swiss-Flug LX16 auf dem Weg von Zürich (Schweiz) nach New York (USA). Die Crew meldet am Montag (27. Juli) ein Feuer im Cockpit. Das berichtet die US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Dann reißen die Piloten die eigentlich streng gesicherte Tür auf – die Kabine füllt sich mit Qualm.
Swiss-Flug LX16 sendet Notsignal über dem Atlantik
Es beginnt als Routine-Flug. Der Airbus A330 der Gesellschaft Swiss (gehört zur Lufthansa-Gruppe) macht sich Montag um kurz nach 10 Uhr in Zürich auf den Weg nach New York. An Bord 208 Passagiere plus die Crew. Der knapp 15 Jahre alte Flieger hat es fast komplett über den Atlantik geschafft, da spitzt sich die Lage dramatisch zu. Der Jet meldet ein Feuer im Cockpit. Auch Rauch breitet sich aus – eine dramatische Situation. Denn wenn die Piloten nichts mehr sehen oder trotz Notfallsauerstoffmasken nicht mehr richtig atmen können, droht eine Katastrophe. Sie öffnen schließlich ihre Tür zur Passagierkabine, damit sich der Qualm im Cockpit auflösen kann. Das berichtet das Portal Aviation Herald. Doch jetzt zieht der Rauch in den Bereich, in dem die Gäste sitzen.
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Auf RTL.de-Anfrage will Swiss das Feuer nicht bestätigen. Eine Sprecherin spricht aber von einer „unklaren Rauchentwicklung im vordersten Teil der Business Class. In einer solchen Situation landen die Piloten das Flugzeug unverzüglich und setzen zusätzlich ein Notsignal ab, damit die Flugsicherung den Flug mit der gebotenen Priorität behandelt.”
Swiss-Piloten landen Airbus in Bangor (Maine)
Aufzeichnungen des Portals Flightradar24 zeigen, wie der Airbus eine scharfe Kurve fliegt und in einen steilen Sinkflug geht. Die Maschine landet schließlich in Bangor (US-Bundesstaat Maine). Die Swiss-Sprecherin: „Die örtliche Feuerwehr stand bei der Landung vorsorglich bereit. Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme und gehört in einer solchen Situation zum üblichen Vorgehen – denn Sicherheit hat stets oberste Priorität. Die Feuerwehr hat das Flugzeug nach der Landung überprüft und konnte keine Feuer- oder Hitzeentwicklung feststellen.”
Alle 208 Passagiere sowie die Crew seien wohlauf. Nach RTL-Informationen soll für alle jetzt die Weiterreise organisiert werden. Das Flugzeug steht noch auf dem Flughafen Bangor.
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Was führte zur Rauchentwicklung im Swiss-Flugzeug?
Dort beginnt jetzt die Suche nach der Ursache. Die Swiss-Sprecherin: „Was die mögliche Rauchentwicklung ausgelöst hat, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Gewissheit sagen. In einer solchen Situation gehen wir keine Risiken ein – deshalb entscheiden sich unsere Crews immer für die sicherste Variante und handeln vorsorglich. Unsere Expertinnen und Experten werden das Flugzeug nun eingehend untersuchen. Wir bitten um Verständnis, dass wir bis zum Abschluss dieser Abklärungen nicht über mögliche Ursachen spekulieren.”
Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat ebenfalls eine Untersuchung angekündigt.
Verwendete Quellen: FAA, eigene RTL-Recherche, AV Herald, Statement Swiss


