Verschärfte GrenzkontrollenLange Schlangen am Frankfurter Flughafen erwartet

Der Flughafen Frankfurt rät zu früher Anreise in den Sommerferien
Der Flughafen Frankfurt rät zu früher Anreise in den Sommerferien
picture alliance / W2Art / Thorsten Wagner

In den Sommerferien kann es wieder lange dauern bei den Kontrollen an Flughäfen.
Der Frankfurter Flughafen rät: Wer ab Frankfurt fliegt, soll mehr Zeit einplanen – besonders bei Reisen außerhalb des Schengen-Raums.

Über 600.000 Passagiere am ersten Ferienwochenende

Zum Beginn der Sommerferien bereitet sich der Frankfurter Flughafen auf einen Ansturm vor. Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet vom 26. Juni bis 9. August mit rund neun Millionen Passagieren und etwa 60.000 Starts und Landungen. Allein am ersten Ferienwochenende in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen laut Fraport etwa 616.000 Reisende abgefertigt werden.

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Fernreisen besonders betroffen

Der Flughafenbetreiber warnt dabei vor längeren Wartezeiten an der Grenzkontrolle. Grund ist das neue EU-weite Entry-Exit-System (EES), das seit Oktober 2025 die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern elektronisch erfasst. Fraport empfiehlt Nicht-EU-Reisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Gleiches gilt für EU-Bürger, die ein Ziel außerhalb des Schengen-Gebiets erreichen wollen.

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Nur mit Handgepäck geht es schneller

Wer innerhalb des europäischen Schengenraums reist, sollte den Empfehlungen zufolge zweieinhalb Stunden Zeit mitbringen. Selbst ohne Aufgabegepäck sollte der Puffer vor dem Abflug noch zwei Stunden betragen, rät Fraport.

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Zeit sparen lässt sich an Deutschlands größtem Flughafen mit vorgebuchten Parkplätzen oder festen Slots bei der Passagier- und Handgepäckkontrolle. Wer vom neuen Terminal 3 abhebt, kann zudem Getränkeflaschen bis zu zwei Liter Volumen und elektronische Geräte unausgepackt im Handgepäck lassen: Neue Scanner machen das auch in weiten Teilen des Terminal 1 bereits möglich.

Rechtzeitig vor dem ersten großen Sommeransturm ist die neue Skyline-Bahn zwischen den Terminals wieder im Betrieb, wenn auch mit reduzierter Geschwindigkeit.

Verwendete Quellen: dpa