Spezialkräfte vom Bombenentschärfungsdienst rücken aus, um die Drohne sicherzustellen und unschädlich zu machen. Auch ein Sprengstoffroboter ist im Einsatz. Die Drohne war laut Informationen aus Sicherheitskreisen mit einem Zünder und Sprengstoff ausgestattet und lag in unmittelbarer Nähe zu zwei ukrainischen Frachtmaschinen.
„Kurz nach 00:00 wurde hier ein unbekanntes Flugobjekt gesehen und der Flughafen mit all seinen Partnern, also die Frachtunternehmen, die hier sind, die Bundespolizei, die Landespolizei, alle haben sofort reagiert und haben den Flugbetrieb einschränken müssen, einstellen müssen in diesem Bereich, was zur Folge hatte, dass mehrere Maschinen umgeleitet werden mussten."
Die Drohne sei inzwischen mit einem Röntgengerät untersucht worden. Es war aber nicht der einzige Vorfall. Da eine DHL Frachtmaschine in der Nacht nicht auf dem gesperrten Flughafen Leipzig landen konnte, musste sie durchstarten. Sechs Kilometer vom Airport entfernt kollidierte sie dann in Höhe von 400 Metern mit einem bisher unbekannten Flugobjekt. Das Flugzeug musste dann mit leichten Beschädigungen in Hannover landen. Ob die beiden besorgniserregenden Vorfälle zusammenhängen, müssen nun die Ermittlungen zeigen.